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Mittwoch, 19. März 2014

Wir testen Stillkissen!

Dank mibaby hatte ich die Möglichkeit Stillkissen von zwei bekannten Marken zu testen. Ich hatte mich tierisch darüber gefreut, denn natürlich habe ich gar nicht damit gerechnet, dafür "auserwählt" zu werden.

Schon bald nach der freudigen Nachricht trudelten zwei große Pakete hier ein. Das Testen konnte also los gehen!



Testen konnten wir:


- Stillkissen von Theraline

- Stillkissen von Bruin











Verpackung Alle Kissen kamen ordentlich im Karton verpackt und separat noch einmal in eine Plastikfolie geschweißt hier an. Auffällig war, dass das Kissen von Bruin in einer Schweißfolie mit eine Art Kleiderbügel verpackt war. Solange man es nicht braucht, kann man es also schonend in den Kleiderschrank hängen. Inwieweit das sinnvoll ist ... muss jeder für sich entscheiden. In meinem Kleiderschrank wäre für das große Kissen keinen Platz zum aufhängen.

Design

Die Stillkissen sind von ihrem Design her schlicht und einfarbig. Aber es gibt für beide Kissen verschiedene Designs zu erwerben.

Mein Theraline hat ein tiefes pinkrot, was zufälligerweise farblich sehr gut zu meinem Bettzeug passt
Das Bruin ist in einem schönen babyblau, was mir farblich ebenfalls sehr gut gefällt.

Bei beiden Stillkissen ist der Bezug separat abzuziehen, um sie zu reinigen. TOP! Ich hatte davor nämlich ein Stillkissen (NoName, aber die Schäfchen haben mich verzaubert), bei dem man das nicht konnte. Und ich kann nur sagen: Das ist eine einzige Katastrophe, da mein großer Sohn da mittlerweile auch schon mal einen Schokopudding drauf verteilt hat!

Erster Eindruck
Zuallererst eine kleine Erklärung: Was mich an meinem alten (NoName-)Stillkissen massig gestört hatte, war, dass das Füllmaterial unheimlich laut war. Das ist nicht nur unangenehm, wenn man sein Stillkissen zum Schlafen nutzt, sondern auch, wenn man es als Lagerungskissen für das Baby verwenden möchte. Zwangsläufig bewegt sich jeder beim dösen/schlafen und dann kann so ein Stillkissen eine anschauliche Geräuschkulisse bilden. Besonders, wenn ansonsten Totenstille im Raum herrscht (kommt beim Schlafengehen ja doch mal vor ;-)).
Deswegen war ich überrascht, als ich beim Auspacken des Theraline im wahrsten Sinne des Wortes einfach nichts hörte. Aber auch das Sinnesorgan "Fühlen" wurde hier direkt belohnt. Ich hatte gleich das Gefühl mich an dieses Kissen kuscheln zu wollen, so samtig war der Bezug. 
Das Stillkissen von Bruin ist auch ziemlich leise. Im direkten Vergleich mit dem Theraline aber etwas lauter.

Wie gefällt es dem Sohnemann?

Das Bruin ist etwas kürzer und die Füllung auch weniger, als beim Theraline. Dadurch kann ich eine kleinere Liegefläche formen. Im Bruin liegt mein Sohn (14 Wochen) daher etwas besser.
Da das Stillkissen von Bruin auch nicht so "wuchtig" wie das Theraline ist, passt es auch perfekt auf unsere kleine Couch und dient dort als sichere Schlafstätte. Daher geht der Punkt an das Bruin!






Und wie gefällt es der Mama?

Da ist das Theraline ganz klar mein Favorit! Der untere Rückenbereich wird beim Stillen im Sitzen sehr belastet. Das Theraline gibt meinem Rücken den optimalen Halt während des Stillens und ist richtig gemütlich. Das Anlegen ist dadurch leichter und auch Schulter und Nacken werden dadurch entlastet.
Aber auch beim Stillen in der seitlich-liegenden Position, hatte ich oft das Problem, dass es mir schnell ungemütlich wurde. Die Hüfte schmerzte und es zog im Rücken. Nichts mit nachts anlegen und einfach weiterschlafen. Das Theraline habe ich mir so platziert, dass der Kopf auf dem Kissen liegt und ein Teil davon an meinem Rücken noch lang läuft. Nachts brauche ich also nur noch andocken, ggf. das Kissen noch an den Rücken drücken und entspanntes Stillen & Schlafen ist möglich. Dabei passt sich das Kissen dem Nackenbereich so gut an, dass man erholt aufwacht (Nackenschmerzen kenne ich nicht).
Das Bruin stützt im Sitzen nicht ganz so optimal den unteren Rückenbereich. Nutzt man es allerdings z.B. auf der Couch, ist es dort durchaus eine angenehme Entlastung. Allerdings braucht man hier dann noch eine Lehne, die ich z.B. beim Theraline nicht vermisse. Da reicht mir eine große Fläche und reinkuscheln ins Stillkissen.





 

Kleine Extras
Normalerweise stehe ich nicht auf Prospekte und Flyer, die manchen Produkten beigelegt werden. Schlussendlich sollen sie nur zum Verkauf verführen ;-)
Für Erst-Mamis finde ich aber das kleine Aufklärungsprospekt von Theraline, indem auch einige Stillpositionen mit Kissen bildlich dargestellt werden, gar nicht verkehrt. Stillen ist ein "Handwerk", dass man erst mal erlernen muss. Sicher steht einem da für alle Fälle die Nachsorgehebamme und/oder Stillcafé zur Verfügung, aber wer zu der Kategorie Frau gehört, die alles gleich austesten muss, hat hier noch mal eine Hilfestellung.

Bei Öko-Test haben sich übrigens beide Kissen gut geschlagen!


Fazit
Man muss sich ganz klar die Frage stellen, wofür man das Stillkissen nutzen möchte. Eigentlich gibt das Wort "Stillkissen" ja bereits die Antwort. Ein Stillkissen soll beim Stillen unterstützen/helfen. Daher wäre meine Empfehlung ganz klar das Theraline! Das Geld ist in dem Fall gut angelegt und ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich beim 1. Kind dort gespart habe. Der Komfort während des Stillens ist einfach unschlagbar, auch wenn es sich zumindest für ganz kleine Babys nicht ganz so gut als Lagerungskissen eignet. Aber 1. bleiben Babys nicht immer ganz so klein und 2. kann man sie auch anderswo einkuscheln.
Wer vielleicht nicht die finanziellen Mittel hat, macht mit dem Bruin aber nichts falsch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut!




Dienstag, 7. Januar 2014

(Shopping) Ab ins Weltall!

Noch in der Schwangerschaft stieß ich auf die Krabbeldecke von Lamaze im Weltraum-Design. Da ich aber nicht der Freund davon bin,  ein wenige Tage altes Baby einer absoluten Reizüberflutung auszusetzen - auch schon aus egoistischen Gründen nicht, denn ich muss es im Zweifel ja ausbaden ;-) - entschied ich mich, dass wir die Spieldecke erst nach Weihnachten aufbauen. Milchmonster ist jetzt nämlich zwei Monate alt. Und langsam aber sicher merkt man, dass er auf dieser Welt auch angekommen ist und etwas Action im Alltag will und braucht.

Die Krabbeldecke stand bis gestern noch voll verpackt in der Ecke. Ich und mein Großer waren Feuer und Flamme fürs Auspacken! Waren wir doch gespannt, wie das kleine Milchmonster auf die Decke reagieren würde!

Vom Design her ist die Decke schon mal etwas anderes als die ganzen Spieldecken mit Tieren oder Teddybären. Es war unter anderem vor allem dieses Design, dass damals auf Facebook die unterschiedlichsten Reaktionen bei den Müttern hervorrief. Es sei nicht kindgerecht genug, die Rakete schaue böse, die Farben seien zu knallig und eine Reizüberflutung vorprogrammiert...
Ich musste mich beim Kauf allerdings schnell entscheiden, da ich das Glück hatte, sie im Angebot für sensationelle 30,00 EUR inklusive Versand erstehen zu können.






Eine Aufbau-Anleitung liegt bei, wobei der Aufbau eigentlich (fast) selbsterklärend ist. Mir war nur zuerst nicht klar, wie die schwere "Spieluhr" an den verhältnismäßig leichten und damit etwas unstabilen Bögen befestigt werden und vor allem halten soll. Tatsächlich gibt das dem Ganzen erst den richtigen Halt!


An dieser "Spieluhr" fand ich noch eine Einheit, die sich bewegte, wenn man die Musik anschaltete. Zuallererst war ich verwundert und konnte mir keinen Reim darauf machen, wofür das sein könnte.  Beim Ausprobieren dann die Begeisterung: Dadurch bewegen sich die Bögen und die Rakete, Sonne und alle anderen Figuren "fliegen" dann quasi durch den Weltraum ... ähh, Wohnzimmer :D

Die "böse" Rakete

Da hat jemand Spass ;-)

Ansonsten ist die Spieldecke mit dem üblichen Dingen ausgestattet. Es gibt einen Spiegel, der sich als Sonne tarnt, um sich selber später betrachten zu können und die Figuren sind mit klingenden Glöckchen oder Knisterpapier gefüllt. Die Musik kann wahlweise für 15min (leichtes Glockenspiel) oder 5min (Melodiemodus) eingeschaltet werden und schaltet sich nach Ablauf der Zeit von alleine ab. Das spart Batterie, die im übrigen im jeden Haushalt zu finden sind (AA-Batterien). Einzig was fehlt sind unterschiedliche Materialien. Dem Raumfahrer hätten vielleicht genoppte Haare gut getan und Saturns Ring hätte aus einem anderen Stoff sein können, als sein Körper. Die Sinne "Hören" und "Sehen" werden bei der Decke sehr stimuliert, dabei "Fühlen" allerdings eher vernachlässigt. Aber dafür gibt es ja genügend anderes Spielzeug. Schließlich will man sein Baby ja auch nicht überfordern ;-)

Fazit: Das Design ist sicherlich Geschmackssache, da es sich von diesem üblichen Baby-Süß-Schick absetzt. Uns gefällt es aber sehr gut! Hätte ich damals bei dem Angebot nicht zugeschlagen, kann ich sagen, dass ich es auch für den vollen Preis gekauft hätte! Eine Überforderung des Milchmonsters konnte ich bisher nicht feststellen. Er hat seinen Spass und liegt dort ja auch nicht den ganzen Tag.

Montag, 30. Dezember 2013

(Shopping) Virtuelles Geld verdienen mit alten Sachen

Für einige ist das sicher kein neuer Tipp, aber obwohl ich schon ab und an davon gehört habe, habe ich mich erst angemeldet, als mir meine Mutter davon erzählt hat.

Nach zwei-drei Tagen, um damit warm zu werden, bin ich nun nach meinen ersten zwei Rekord-Verkäufen begeistert!

Wovon ich rede? Na schaut mal, was sich hier auf dem Blog verändert hat ;-) Es ist nur eine Kleinigkeit - aber mit großer Wirkung.


Die Rede ist von Dhsini.net!


Virtuelles Geld verdienen mit ausrangierten Dingen, die ich auf Portalen wie mamikreisel, kleiderkreisel oder auch ebay nicht los geworden bin. Kinderkleidung, die in meinem Katalog bei mamikreisel schon seit Wochen versauert und den Platz in meiner kleinen Wohnung klaut. Dennoch ist sie oft zu schade, um sie wegzuschmeißen. Bei vielen Dingen erinnere ich mich auch noch, wie viel ich dafür gezahlt habe. Und weil es ja sooo viele süße Sachen gibt, hat man oft viel zu viel, was dann gar nicht ausreichend aufgetragen wird. Gleichzeitig ist es dann manchmal ärgerlich, diese Sachen für ein Appel und ein Ei zu verscheuern. Der Aufwand und "Verdienst" stehen da dann in keinem Verhältnis.
Da ich ja nun auch wusste, dass Weihnachten wieder viel neuer "Kram" dazu kommen würde, habe ich ordentlich aussortiert, in großen Kartons gesammelt und diese an den Müll gestellt. Die Trödelkisten standen meist nicht sehr lange an den Mülltonnen und waren binnen einer Stunde weg. Und ein Blick in den Tonnen verriet auch, dass sie wirklich weg waren und nicht ein aufmerksamer Nachbar die guten Sachen entsorgt hat. Und ich hoffe und erfreue mich daran, dass irgendwo jemand in seiner Wohnung sitzt und sich über diese Sachen freut!
Trotzdem liegt hier immer noch sehr viel herum, was ich selbst für die Trödelkiste zu "gut" fand, aber niemand kaufen wollte. Also dachte ich mir: "Ok, probierst du es eben aus und stellst es auf Dshini.net!" Die Kleidung war gerade mal eine Minute online, schon wurde es geswapt! Unglaublich!

Und ich freue mich auf eine Winter-Leggings, die ich dort schon ins Auge gefasst hatte. Der ursprüngliche Plan war, die Dshins für diese Leggings durch tägliches Einloggen und Mini-Spiele zusammen zu bekommen. Wahrscheinlich würde ich mir die Leggings dann erst in der nächstens Saison swapen können. So geht es natürlich viel schneller ;D

Wer von euch ist denn auch auf Dshin.net? Ich bin als Frischling natürlich auf der Suche nach Leuten, denen ich folgen kann, die aber auch mir folgen :-P

 Gerne klicht auch HIER!

Samstag, 28. September 2013

Wir lieben handgemachte Wintermützen

Ich habe es getan. Nach über 4 Jahren habe ich es wirklich getan!

Angetan war ich bereits von Anfang an. Ich glaube, es ging kurz nach der Geburt von Kilian los, dass eine Krankheit ausbrach: Jeder designte und nähte seine eigene Kinderkleidung. Ich wollte auch so gerne immer auf den Zug aufspringen, aber irgendwie fehlte mir die Zeit (und wenn die mal da war, definitiv die Lust - Beine hochlegen auf dem Sofa war da irgendwie verlockender).

Wie gut, dass manche Mütter das irgendwie besser in ihren Alltag einbauen können und ihre Künste auch gerne gegen ein "kleines" Honorar anbieten. Gut, wenn man ehrlich ist, bekommt man eine Mütze von H&M definitiv günstiger, als wenn man sich eine Mütze von einer Hobby-Designerin anfertigen lässt. Aber natürlich muss man sich hier mit den Materialkosten und dem Arbeitsaufwand vertraut machen. Ich habe mich dieses Jahr zum ersten Mal so richtig damit auseinander gesetzt, weil ich Kilian zum Kita-Start gerne eine eigene Tasche designen und nähen wollte und alleine meine Materialkosten hätten da bei locker 30,00 EUR gelegen. Sicher wäre es auch günstiger gegangen, aber es geht doch darum, dann auch die perfekte Tasche umzusetzen.
Trotzdem gebe ich zu, dass mich die Kosten bisher immer etwas abgehalten haben, eine individuelle Mütze zu bestellen ;-) Gerechtfertigt ja oder nein, muss das natürlich irgendwie ins Haushaltsbudget passen.

Nachdem ich zu unserer neuen, tollen Regenjacke von Monster AG allerdings nicht irgendeine Mütze haben wollte und ich durch Zufall auf Taba Kindermoden gestoßen bin, beschloss ich, dass jetzt zu ändern und uns für diesen Winter etwas zu gönnen.

Waaa, und ich liebe es Pakete zu bekommen und zu öffnen! Vor allem, wenn man sie so liebevoll verpackt erhält :)



Es sind manchmal wirklich die Kleinigkeiten wie ein gepunktetes, rotes Paketband, die einfach den Unterschied machen!

Aber auch nach dem Öffnen versüßte ein kleines Danke einem noch mal den Tag :))




Unsere Mütze durfte ich schon vorher auf einem Foto beäugen. In Live ist sie allerdings einfach noch 1000mal besser und der Stoff drinnen ist sooo schön flauschig! Ich freue mich schon  sehr sie morgen Sohnemann zu zeigen und anzuprobieren!






Ich bin herzallerliebst verliebt <3 Meine Lust mich selber mal wieder an die Nähmaschine zu schmeißen, ist definitiv geweckt. Aber auch wenn ich das wieder nicht schaffen sollte,  werde ich sicherlich meine Kinder mit dem einen oder anderen netten handgemachten Accessoires ausstatten. Denn hier beginnt die Freude schon beim Paket erhalten, steigert sich beim Öffnen und macht schlussendlich einfach stolz so ein tolles Teil haben zu können.