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Sonntag, 7. Januar 2018

Ab ins Theater: Der kleine Prinz

Hallo meine Lieben,

wow - ich muss ehrlich gestehen, ich habe diesen Blog einfach vergessen bis vor einigen Tagen jemand unter meinen Post einen Kommentar hinterließ.

Regelmäßigkeit ist wohl nicht meine Stärke - ojemine :-/ Doch der Kommentar kam zur richtigen Zeit, denn kurz vor Weihnachten gewannen wir Theatertickets für Der kleine Prinz in Berlin. Wer sagt, dass sich Gewinnspiele auf Facebook nicht lohnen und es nur um das Like-Gehasche geht, hat sicher Recht, aber irgendwie auch nicht (denn ja, es geht um die Likes, aber das diese Gewinnspiele nichts bringen, konnten wir nun selber erleben ;-) )

Ein perfekter Anlass etwas #qualitytime mit dem Großen zu verbringen. Und so wie mein Kind ist, ging es natürlich erst einmal mit schlechter Laune los. Wir nennen ihn ja nicht umsonst #kleinerzitronenhai

In dem Fall gab es kein Pardon von Mamas Seite, obwohl mir mein Kind sogar erklärte, er wolle lieber ins Kinderheim als zu solchen Sachen gezwungen zu werden. Großmütig bot ich ihm an direkt beim Jugendamt anzurufen und schon mal seine Sachen zu packen. Irgendwie fand das dann aber auch keine Zustimmung.

Vorweg: Es hat dem kleinen Zitronenhai dann sehr gefallen und er sagte von sich aus, dass er ganz schön was verpasst hätte, wenn er nicht mitgekommen wäre.

Die Vorbereitung
Da ich bekennender Internetjunkie bin, stöberte ich natürlich auf einigen Seiten herum und schaute mir die Erfahrung zu dem Stück an. Meine Vorfreude wurde dadurch doch etwas gedämpft, da das Stück gerade mal 2 von 5 Sternen von den Besuchern erhalte hat.

Doch ich sammel im Endeffekt lieber eigene Erfahrung ;-)

Der Tag der Vorführung
Die Ankunft war unproblematisch. Der Admiralspalast ist direkt am S-&U-Bhf Friedrichstr. gelegen. Wie versprochen standen wir also auf der Gästeliste und konnten unsere Karten an der Theaterkasse abholen. 

Für unseren Geschmack kamen wir zur richtigen Zeit - nicht zu früh und nicht zu spät. Der Eingang war farbig beleuchtet. Wir konnten noch in Ruhe einen Drink an der Bar nehmen. Der größte Schwung an Besuchern war schon da und hatte sich eingerichtet, so dass auch die Fotowand leer war und wir daher ohne Warten ein Foto machen konnten. 

Und dann ging es auch schon los...

Fakten
Ort: Admiralspalast Berlin / Friedrichstr. 101, 10117 Berlin

Zeitraum: 21.12.17 - 14.01.18

Tickets gibt es hier: ticketmaster und kosten je nach Sitzplatz und Zeit zwischen 12,00 - 30,00 EUR

Unser Fazit
Ich habe bereits oben erwähnt, dass es meinem Großen sehr gefallen hat. 
Ich bin allerdings froh, dass wir uns dagegen entschieden haben, den kleinen Bruder mitzunehmen. Die Altersempfehlung seitens der Gastgeber sollte man ernst nehmen. Diese liegt nämlich ab 8 Jahren und ich kann mir vorstellen, dass es für jüngere Kinder an einigen Stellen zu langatmig gewesen wäre. Außerdem ist es von der Thematik und Inszenierung an sich auch zu anspruchsvoll - vor allem, wenn man das Buch vielleicht auch nicht kennt.

Übrigens waren das oft auch Kritikpunkte bei den mäßigen/schlechten Bewertungen. Oftmals auch von Eltern, die mit Kindern unter 8 Jahren das Stück besucht haben.

Allem in allem bedanken wir uns recht herzlich bei Werbeagentur Brot & Salz , die das Facebook-Gewinnspiel inszeniert hat. Wir hatten wunderbare Plätze in der 6. Reihe und einen tollen Blick auf die Bühne und Leinwand! Und dank des Gewinnes war auch noch Burgeressen im Anschluss bei Peter Pan drin! Insgesamt ein wunderbarer Nachmittag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Montag, 11. August 2014

Wenn man den kleinen Dingen, die Aufmerksamkeit schenkt, die sie auch verdienen…

… wird man reich belohnt!

Leider verliere auch ich diese Weisheit immer mal wieder aus den Augen.
Zum Muttertag gab es dieses Jahr einen selbstbemalten Blumentopf vom Zitronenhai. Darin: Erde. Und in der Erde: Blumensamen!? Ich konnte es nur vermuten; auch der Zitronenhai äußerte sich dazu nur vagé.
Das Ganze war liebevoll in einer durchsichtigen Folie verpackt. Und anstatt meinen Blumentopf auszupacken, zu pflegen und zu schauen, was denn da wächst, tat ich was? Ich stellte den Topf, so wie ich ihn bekam, auf die Fensterbank... und da blieb er.


Bis vor kurzem…


Seit seinem 5. Geburtstag, habe ich beschlossen, dass sich der Zitronenhai mit kleinen Alltagsaufgaben Kleingeld dazuverdienen kann, damit er sich seine geliebten Zeitungen selber finanziert. Eine seiner Aufgabe ist das Blumengießen. Ich habe ja so gar keinen grünen Daumen…

Und dieser Aufgabe widmet er sich seit ein paar Tagen sehr gewissenhaft. Gestern fragte er mich dann ganz enttäuscht, warum sich denn in meinem Muttertags-Blumentopf gar nichts tun würde. Da kommt man so als undankbare Mutter schon mal in Erklärungsnot *räusper*

Also beschloss ich heute, dass ich den Topf einfach noch einmal neu mit Sonnenblumensamen bestücke. Denn ich ging davon aus, dass in dem Topf nichts mehr wachsen würde, nachdem ich ihn fast 3 Monate mit Nichtachtung verdursten habe lassen.

Doch die kontinuierliche Pflege vom Zitronenhai hat sich ausgezahlt:

DSC_0300

Aufregend! Und vor allem freue ich mich tierisch darauf, dass meinem Sohn heute zeigen zu können. Ganz alleine sein Werk!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Serie: Das Leben als zweifache Jungs-Mama oder Allein unter Männern #1

Eigentlich wollte ich am Ende des Monats hier immer meine Eindrücke niederschreiben, wie es alleine mit zwei kleinen Prinzen ist. Tja, meine Abschlussfeier hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht :D Mein Gott, ich werde alt. Anders kann ich es mir nicht erklären! Sicher, mein Körper musste sich auch erst mal wieder daran gewöhnen, wie es so ist, Alkohol in der Blutumlaufbahn zu haben. Dennoch ist das kein Grund fast drei Tage deswegen mehr oder weniger flach zu liegen - grins. Wenn ich wenigstens bis zum Umfallen getrunken hätte, könnte ich das ja noch nachvollziehen, aber nur, weil man nach so langer Zeit mal bis morgens tanzen war, müssen einem Körper und Geist das doch nicht so quittieren. 
Na ja gut, nun werde ich diese Serie also wohl eher immer in der Mitte des Monats fortführen ;-)

Ja, ich bin nicht nur Veranstaltungskauffrau seit kurzem, sondern vor allem seit drei Monaten auch stolze Zweifach-Mama von zwei wundertollen Söhnen. Überraschung! Das hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder? Woher auch, handelt doch nur jede 2. Post davon - haha.

Während ich hier schreibe, liegt mein kleines Milchmonster auf dem Bett und erzählt seinen Elfen- und Feenfreunden wie sein Tag bisher so war. Ich dachte, diesen Moment nutze ich mal, um die letzten Monate mit meinen Kids Revué passieren zu lassen.


Also: Wie ist es denn nun so mit zwei Kindern?


Ehrlich, ich hätte es mir mit zwei Kindern viel, viel stressiger vorgestellt. Aber mein kleines Milchmonster ist ein kleiner Strahlemann. Und mein Chaosprinz der allerbeste große Bruder, den man sich vorstellen kann. Sicher, es gab auch schon die eine oder andere Nacht, da hat das Milchmonster etwas rumgemosert oder den einen oder anderen Abend, da wollte er nicht gleich schlafen. Aber ingesamt überschaubar und ansonsten alles eher entspannt. Und selbst, wenn es mal in der Nacht laut wird, bekommt davon auch nur die Mama was mit. Der große Bruder verpennt die Geschichte. Das finde ich wirklich erstaunlich, immerhin schlafen wir hier im Familienbett!

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Tage, als ich das allererste Mal alleine mit meinen beiden Lieblingsmenschen zu meiner Mama fahren wollte. Ich brauche nur in den Bus steigen, fahre 10min und bin mehr oder weniger da. Dennoch war ich irgendwie aufgeregt. Was, wenn mir der Große plötzlich über die Straße abzischt? Vielleicht auch, weil ich ihn schicke und nicht richtig auf den Verkehr geschaut habe, weil ich vom Milchmonster abgelenkt wurde? Was, wenn das Milchmonster im Bus anfängt zu quaken und der Chaosprinz sich zeitgleich auf den Hosenboden setzt und anfängt rumzubocken? Ein mulmiges Gefühl war schon dabei ...
Heute ist es eine Selbstverständlichkeit. Man gewinnt viel an Gelassenheit. Wenn das Milchmonster mal ein Konzert in der Bahn geben will, während ich mich aber gerade um den Chaosprinzen kümmern muss, dann gibt er eben sein Konzert. Hallo? Es ist immerhin kostenlos! Vielleicht kein Ohrenschmaus, aber umsonst. Was meinen Chaosprinzen angeht, konnte ich mich bisher stets auf ihn verlassen. Darauf bin ich richtig stolz! Schlägt er Zuhause vielleicht mal über die Strenge, weil er nicht weiß, wohin mit seiner Energie, ist er unterwegs immer konzentriert und bei der Sache.

Zwei Kinder haben mich noch zu einer Erkenntnis gebracht: Ein strukturierter Alltag ist irgendwo spießig, erleichtert aber Mama und Kindern den Alltag ungemein! Beim 1. Kind saß man manchmal bis mittags noch im Schlafanzug und war ungeduscht. Es herrschte eine gewisse Anarchie. Und das hatte was für sich, konnte man es irgendwie auch nicht richtig ändern, weil alles noch so neu und chaotisch war. Etwas von Freiheit und Ungebundenheit, obwohl man als Mutter wohl nicht wirklich davon sprechen kann. Aber sowas birgt auch großes Konfliktpotenzial. Vor allem schürt es Konflikte mit sich selbst.
Hier verschafft mir dieser strukturierte Alltag etwas, was ich eigentlich seit vier Jahren nicht mehr wirklich kannte: Freie Mama-Zeit am Abend! Mein großer Prinz war immer ein schwieriger Schläfer. Nicht das Schlafen an sich, sondern das Einschlafen war ein Problem. Ich hatte die Wahl: Entweder ich gehe mit meinem Sohn um 20 Uhr schlafen und bin dann meistens auch mit eingeschlafen, weil der es locker geschafft hat 1 - 1,5 Stunden zum Einschlafen zu brauchen oder er blieb solange wie ich auf. Seitdem der kleine Bruder aber ebenfalls um 20 Uhr in die Falle muss, ist das für meinen Großen (fast) auch gar kein Problem mehr. Spätestens ab 20:30 Uhr kann ich das tun, was Erwachsene tun - und sei es, sich mal auf die Couch zu lümmeln und "Games of Thrones" schauen. Eine Sache, die ich mit wachen Kind schlecht schauen konnte...


Dienstag, 7. Januar 2014

(Shopping) Ab ins Weltall!

Noch in der Schwangerschaft stieß ich auf die Krabbeldecke von Lamaze im Weltraum-Design. Da ich aber nicht der Freund davon bin,  ein wenige Tage altes Baby einer absoluten Reizüberflutung auszusetzen - auch schon aus egoistischen Gründen nicht, denn ich muss es im Zweifel ja ausbaden ;-) - entschied ich mich, dass wir die Spieldecke erst nach Weihnachten aufbauen. Milchmonster ist jetzt nämlich zwei Monate alt. Und langsam aber sicher merkt man, dass er auf dieser Welt auch angekommen ist und etwas Action im Alltag will und braucht.

Die Krabbeldecke stand bis gestern noch voll verpackt in der Ecke. Ich und mein Großer waren Feuer und Flamme fürs Auspacken! Waren wir doch gespannt, wie das kleine Milchmonster auf die Decke reagieren würde!

Vom Design her ist die Decke schon mal etwas anderes als die ganzen Spieldecken mit Tieren oder Teddybären. Es war unter anderem vor allem dieses Design, dass damals auf Facebook die unterschiedlichsten Reaktionen bei den Müttern hervorrief. Es sei nicht kindgerecht genug, die Rakete schaue böse, die Farben seien zu knallig und eine Reizüberflutung vorprogrammiert...
Ich musste mich beim Kauf allerdings schnell entscheiden, da ich das Glück hatte, sie im Angebot für sensationelle 30,00 EUR inklusive Versand erstehen zu können.






Eine Aufbau-Anleitung liegt bei, wobei der Aufbau eigentlich (fast) selbsterklärend ist. Mir war nur zuerst nicht klar, wie die schwere "Spieluhr" an den verhältnismäßig leichten und damit etwas unstabilen Bögen befestigt werden und vor allem halten soll. Tatsächlich gibt das dem Ganzen erst den richtigen Halt!


An dieser "Spieluhr" fand ich noch eine Einheit, die sich bewegte, wenn man die Musik anschaltete. Zuallererst war ich verwundert und konnte mir keinen Reim darauf machen, wofür das sein könnte.  Beim Ausprobieren dann die Begeisterung: Dadurch bewegen sich die Bögen und die Rakete, Sonne und alle anderen Figuren "fliegen" dann quasi durch den Weltraum ... ähh, Wohnzimmer :D

Die "böse" Rakete

Da hat jemand Spass ;-)

Ansonsten ist die Spieldecke mit dem üblichen Dingen ausgestattet. Es gibt einen Spiegel, der sich als Sonne tarnt, um sich selber später betrachten zu können und die Figuren sind mit klingenden Glöckchen oder Knisterpapier gefüllt. Die Musik kann wahlweise für 15min (leichtes Glockenspiel) oder 5min (Melodiemodus) eingeschaltet werden und schaltet sich nach Ablauf der Zeit von alleine ab. Das spart Batterie, die im übrigen im jeden Haushalt zu finden sind (AA-Batterien). Einzig was fehlt sind unterschiedliche Materialien. Dem Raumfahrer hätten vielleicht genoppte Haare gut getan und Saturns Ring hätte aus einem anderen Stoff sein können, als sein Körper. Die Sinne "Hören" und "Sehen" werden bei der Decke sehr stimuliert, dabei "Fühlen" allerdings eher vernachlässigt. Aber dafür gibt es ja genügend anderes Spielzeug. Schließlich will man sein Baby ja auch nicht überfordern ;-)

Fazit: Das Design ist sicherlich Geschmackssache, da es sich von diesem üblichen Baby-Süß-Schick absetzt. Uns gefällt es aber sehr gut! Hätte ich damals bei dem Angebot nicht zugeschlagen, kann ich sagen, dass ich es auch für den vollen Preis gekauft hätte! Eine Überforderung des Milchmonsters konnte ich bisher nicht feststellen. Er hat seinen Spass und liegt dort ja auch nicht den ganzen Tag.

Mittwoch, 27. November 2013

(Gedanken) Aller Anfang ist schwer: Unser 1. Kindergarten-Date

Guten Morgen,

wir schreiben das Jahr 2013, es ist exact 06:12 Uhr und gegen meinen Gewohnheiten bin ich frisch geduscht und total wach.

Dies wird übrigens einer der langweiligen Posts ohne Bilder, aber ich komme momentan nicht so wirklich dazu, schöne Bilder zu machen.

Und dennoch wollte ich eigentlich bereits gestern von Kilians erstem Kindergarten-Date berichten. Das war ja schließlich für uns alle sehr spannend! Doch als wir endlich Zuhause waren, wollte ich nur noch ins Bett.

Nun: Von vorne ...

Kilian hat sich bereits sehr auf das Treffen mit seinem Kumpel B. gefreut. Er redete das ganze Wochenende von nichts anderes, als das er B. besuchen geht. 
Ich hatte an dem Tag ja Prüfung und schneite irgendwann gegen Mittag bei meiner Mutter rein, um Liam abzuholen; trank noch in Ruhe einen Kaffee, quatschte ein wenig und machte mich dann pünktlich los zur Kita.
Es war alles sehr gut getaktet, denn kaum war ich da, kam auch schon B.'s Mutter. Also anziehen und los ging es!
B. und seine Schwester waren mit ihren Rädern in der Kita. Bisher wollte Kilian nichts von Fahrrädern wissen. Wenn überhaupt hat er sein Laufrad nebenher geschoben. Alle Versuche (auch die unserer lieben Tagesmutter) scheiterten. Nun, in der Kita ändert sich das langsam ;-) Der Gruppenzwang hat ihn dann doch im Griff und kurzzeitig dachte ich, die Stimmung kippt direkt zu Anfang, weil Kilian uuuunbedingt nach Hause wollte sein Fahrrad holen. Und zwar das mit den Dingen dran (Anmerkung Redaktion: Er meint die Pedalen).

Mit einem kleinen Trick, einer kleinen Ausrede bzw. einer kleinen Notlüge, das Fahrrad sei bei Oma im Keller und die ist ja nicht Zuhause, bekam ich die Situation aber gekittet.

Endlich bei B. angekommen, war mein Sohn wahrscheinlich entspannter als ich. Er kennt seinen Kindergartenfreund immerhin, ich die Mama nur vom Sehen. Und es gibt doch nichts Schlimmeres als wenn man sich nichts zu sagen hat. Zum Glück war dem aber gar nicht so!

1. Muttis haben sich immer was zu erzählen und sei es, wenn man dann eben die Storys der Geburten der Kinder herausholt. Ich finde es auch immer sehr interessant, wie schnell oder nicht schnell die Geburt bei jemanden anderen ging.
2. B.'s Mutter kommt auch aus der Werbebranche ;-)
3. War die Stimmung einfach gut!
4. Gab es noch einen sehr netten Papa, der auch zu unterhalten wusste
5. Leckeren schwarzen Tee mit Milch
6. ... und sogar noch einen Überaschungsbesuch aus der Kita!

Wegen Stau kam später am Abend noch eine andere Mutti aus der Gruppe dazu, denn B.'s Mama holte noch die Tochter aus der Kita, da die andere Mutter es nicht bis zur Schließzeit geschafft hätte. Schlussendlich war also Full House bei B. Zuhause. Viel Trubel, viele Kinder und viel Spass!
Es war toll zu sehen, wie gut sich B. und Kilian verstehen. Und bis auf eine kleine Streiterei herrschte nur Harmonie zwischen den Beiden :-) Beim Fussball kann man sich auch schon mal streiten, finde ich.

Fazit der ganzen Geschichte: Auch der Mama hat es also sehr gut gefallen! Nur für Liam war es dann doch ein sehr anstrengender Tag. Und ich denke, beim nächsten Mal spricht nichts dagegen, dass Kilian auch ohne Mama seinen Kindergartenkumpel besucht.




Und weil es ohne Bilder ja doch langweilig ist, gibt es hier - passend zum Wetter - noch winterliche Grüße von dem kleinen Milchmonster:

Freitag, 22. November 2013

(Gedanken) Zwei Wochen schon im neuen Leben

Hallo meine Lieben,

hier folgt mal ein kleines Update ;-) 

Liam ist zwar sehr pflegeleicht, aber mit einem großen Jungen und einem Hund, der Prüfungsvorbereitung, Haushalt und den alltäglichen Terminen, die man mit Kindern so hat, ist der Tag doch ziemlich schnell um.

Dennoch möchte ich hier von den ersten zwei Wochen als alleinerziehende Zweifach-Mami berichten, wo das kleine Milchmonster doch gerade schläft und ich mir fleißig alte IHK-Prüfungen drucke.

Viele Mamis aus der Kita meinten zu mir, dass sich das mit dem 2. Kind schneller einspielt. Ich glaube aber auch, dass eine ruhige Schwangerschaft und eine natürliche Geburt dazu beitragen. Liam ist ein sehr ausgeglichenes Kind. Im Gegensatz zu Kilian in dem Alter, kann ich Liam auch mal ablegen oder er schläft alleine im Bett, während die Mama sich um andere Dinge kümmert.

Kilian und Liam sind ein Herz und eine Seele. Besonders  Kilian ist ganz stolzer Bruder. Aber so langsam merkt er natürlich auch, dass er nicht mehr alleiniger König ist und mit einem kleinen Bruder viele Veränderungen einher gehen. Immer öfter kommt es doch dazu, dass sich Kilian nicht mehr alleine anziehen möchte, weil er "keine Lust hat". Hier bin ich aktuell mehr denn je gefragt konsequent zu sein. 
Ich bin froh, wenn die Prüfung geschafft ist, denn dann gehe ich mit meinem Großen mal ganz alleine ins Kino. Er möchte gerne "Die Schneekönigin" sehen und ich denke, dass es für ihn auch wichtig ist,dass wir regelmäßig Mama-Sohn-Einzelzeit einrichten.

Liam ist wie sein großer Bruder ein absolutes Milchmonster :D Das mit dem Stillen klappt sehr gut, wenngleich wir wohl in sowas wie der Brustmeckerphase sind. Er trinkt zwar, meckert aber währenddessen pausenlos. Das hat zur Folge, dass er teilweise wirklich stündlich angelegt werden muss. Ich bin überrascht, dass Kilian das so easy mitmacht, aber er hat wirklich großes Verständnis dafür, dass sein Bruder eben am essen ist.
Da wir hier Familienbett im großen Stil praktizieren, schläft selbst das kleine Milchmonster eigentlich schon durch. Er kommt vielleicht 1-2x nachts. Und dann heißt es eben andocken und weiterschlafen. Über Schlafmangel kann ich mich momentan noch nicht beschweren. Da kommen sicher noch andere Zeiten auf mich zu ;-) Also genießen wir das!
Auf die erste schlaflose Nacht bin ich auch besonders gespannt, da Kilian mit im Bett schläft. Vielleicht quartiert er sich dann selbstständig aus. Sein aktuelles Ziel ist, dass er mit 5 Jahren in seinem eigenen Bett schläft. Zumindest erzählt er das der Mama immer. Ich bin gespannt, ob das wirklich so ist. 

Mein Fazit ist, dass 4 Jahre Altersabstand zwischen den Kindern wirklich perfekt ist. Ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn Kilian selber auch erst 2 Jahre alt oder so wäre. Mein Großer ist mir eine sehr große Hilfe und das Verständnis brauche ich einfach.

Vielleicht mag mir ja die eine oder andere Mami mit kürzerem Altersabstand mal berichten, wie es bei ihr so läuft. Insbesondere mit dem Stillen, stelle ich mir einfach sehr schwierig vor!

Samstag, 16. November 2013

(Schwangerschaft) Mein 2. Herzensprinz - ein Geburtsbericht

Hatte ich am 6. November noch geschrieben, dass sich endlich was tut, ging es in den darauffolgenden Stunden schon fast los.

Wir gingen an dem Mittwoch früh ins Bett, weil ich irgendwie total erledigt war. Es war vielleicht gerade mal 20 Uhr und es war nicht die schlechteste Entscheidung. Denn gegen 01:30 Uhr wachte ich mit Wehen auf. Mein erster Gedanke war:"Nein, es kann jetzt nicht los gehen. Kilian muss heute um 08:15 Uhr zum Zahnarzt!" So richtig glauben konnte ich es auch nicht und obwohl die Wehen mich immerhin vom Schlafen abhielten, war es dennoch gut zu ertragen. Also machte ich Fernsehen an und schaute die Wiederholung Navy CIS. Bis dahin dachte ich noch, dass dieses Mal ja wirklich alles ganz easy ist. Zwar hatte ich direkt Wehen in Abständen von 5min, aber es war vom Schmerz her wirklich Ok. 
Eine Stunde später kamen mir die Abstände schon ziemlich kurz vor und ich beschloss, dass ich jetzt doch vielleicht mal aufschreibe, wann ich eine Wehe merke. Siehe da: Nur noch 3min. Aber ich war immer noch relaxt - lach. Irgendwie wollte und konnte ich immer noch nicht glauben, dass am Morgen dann mein Sohn da sein sollte. 
Kurz nach 3 Uhr entschied ich, dass ich vielleicht doch mal meine Mutter anrufen sollte. Immerhin muss ja jemand hier sein wegen Kilian, wenn es dann wirklich los geht. Ich rief sie an und legte direkt auf, als sie ranging. Denn da war die erste Wehe, die mir die Sprache verschlug. Wehe vorbei, Mama noch mal angerufen. Natürlich konnte sie sich denken, was los ist. Ich war trotzdem immer noch entspannt, sagte, sie solle in Ruhe einen Kaffee trinken und dann mal so langsam her kommen. 
Dieses Mal wollte ich so wenig wie möglich im Krankenhaus verbringen und irgendwie konnte ich es wohl immer noch nicht glauben, dass es jetzt wirklich los geht und KEIN Fehlalarm ist!
Gegen halb Vier öffnete sich der Muttermund. Diese Wehen sind das Schlimmsten! Generell verlagerten sich die Wehen ausschließlich in den vorderen Unterbauch und die Oberschenkel und zwangen mich sprichwörtlich in die Knie. Gleichzeitig war liegen, sitzen und dergleichen aber das Schlimmste für mich. Das mein Handtuchhalter das ausgehalten hat - ich bin stolz auf ihn :D Langsam ergriff mich allerdings die Panik, hatte ich meiner Mutter vor 15min noch gesagt, sie kann langsam machen. Also rief ich sie an, sie sollte sich vielleicht doch lieber beeilen. Anschließend rief ich den werdenen Papa an, der das Telefon natürlich nicht hörte ;-)
Gegen Vier rief ich noch mal meine Mutter an, wo sie denn bleibt. Mittlerweile hatte ich nämlich die ersten Presswehen. Meine Mutter wollte direkt von unterwegs Krankenwagen rufen, aber ich wollte, dass sie erst hierher kommt. Kurz darauf war sie auch da.




Was mich während der Wehen richtig aggressiv macht ist Telefoniererei. Irgendwie nimmt man den Quatsch, der da geredet wird, ganz anders, bewusster und nerviger wahr. Meine Mutter rief dann natürlich den Krankenwagen, denn alleine wäre ich nicht mehr ins Krankenhaus gekommen. Und auch, wenn ich weiß, dass der Mann am Telefon nur sein Job machte, wäre ich am Liebsten durchs Telefon gesprungen. Wie heißen sie? Wie alt sind sie? Was machen sie gerade? Wo wohnen sie? In welchen Abständen kommen die Wehen? Zur letzteren Frage konnte ich schon gar nicht mehr antworten. Ich meinte nur noch trocken, wenn die nicht kommen, kommt das Kind eben jetzt im Flur.
Ein Glück bin ich für die Presswehen zu faul oder zu schwach oder Beides. Das ist nämlich der einzige Grund, warum Liam dann nicht in meinem Flur zur Welt kam ;-) 
Mich holten dann auf jeden Fall gleich 5 Sanitäter und 1 Kinderarzt mit zwei Wagen ab. Irgendwie haben die dann doch den Ernst der Lage erkannt. Die Treppen schaffte ich noch alleine, aber nachdem ich mich von Auto zu Auto hangelte, erbarmten sich die Sanitäter dann doch mir den Stuhl zu holen. Obwohl: Sitzen fand ich eh schei*e ...
Der junge Sanitäter, der mit mir mitfahren musste, bangte wohl auch die ganze Fahrt darum, dass ich es ja ins Krankenhaus schaffe. Seine Schweißperlen konnte ich auf dem Gesicht sehen, jedes Mal wenn ich mich vor Presswehen schüttelte und versuchte zu unterdrücken. 

Im Kreissaal war ein Tuch, das von der Decke hing, mein bester Freund. Leider musste ich mich zuerst einmal hinlegen, weil die Hebamme schauen wollte, ob der Muttermund auch wirklich vollständig offen ist. Höllenqualen!!! Aber der Befund: Muttermund ist vollständig offen; wir können direkt loslegen. Und da knallte es auch schon! Sowas habe ich noch nie gehört und die Hebamme konnte dem Schwall Fruchtwasser gerade so ausweichen.

Ich wollte gerne stehen, aber dadurch, dass die Wehen in die Oberschenkel ausstrahlten, hatte ich beim Pressen nicht genügend Kraft. Mittlerweile war der Kindsvater auch da und mein Vater schickte ihn rein. Ich überlegte noch kurz, ihn wieder rauszuschicken, da ich ihn eigentlich auf keinen Fall dabei haben wollte. Aber da kam auch schon die nächste Wehe und belehrte mich eines Besseren: Nämlich das ich die ganze Geschichte hier eigentlich nur noch hinter mich bringen wollte. Da er sich ruhig verhielt, die Hebamme ihn anwies, wo er zu sein hat und wo er gucken darf, war es dann auch in Ordnung.
Um 6 Uhr war Schichtwechsel und die "neue" Hebamme zwang mich, mich hinzulegen. Ich fand das Hinlegen und Liegen sooo schlimm, aber irgendwie bekam ich dann doch eine halbwegs erträgliche Position hin. Die Herztöne wurden auch langsam schwächer und die Hebamme redete schon davon, dass wir doch wieder eine kleine Saugglocke zur Hilfe nehmen sollten. Motivation genug, denn das wollte ich auf keinen Fall noch einmal! Auch nicht in klein! Also drückte die Ärztin auf den Bauch und ich presste bei jeder Wehe, was das Zeug hielt. Mit dem Wehentropf ging das auch etwas besser, weil die Presswehen dann nicht mehr ganz so kurz waren. Die Luft hat mir trotzdem irgendwie gefehlt.

Und dann war es  am 7.11.2013 um 07:09 Uhr  geschafft - ohne PDA und sonstige Hilfsmittel! Nach nur 5,5 Stunden von der ersten Wehe an :-) 

Stolze Maße gab es dazu:

3630 Gramm
55 cm
35 Kopfumfang


Einen Zentimeter größer als sein Bruder, aber ansonsten haben sie exact dieselben Maße! Sogar auf den Gramm genau das Geburtsgewicht.

Zwar hatte ich dieses Mal keinen Dammschnitt, dafür aber einen Scheidenriss 2. Grades und einen leichten Dammriss. Ich persönlich finde den Scheidenriss um einiges unangenehmer. Irgendwie hat man damit im Nachhinein mehr zu tun ...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Halloween im Botanischen Garten Berlin

Guten Abend meine Lieben,


die letzten Tage war es hier etwas ruhiger. Nein, es gibt noch nichts Neues von der Schwangerschaftsfront. In der Tat fühle ich mich fit. Ziemlich fit. Zu fit. Ich könnte Bäume ausreißen und wenn ich nicht ab und an mit dem Bauch irgendwo gegenstoßen würde, würde ich (fast) glatt vergessen, dass die letzten Tage vor der Entbindung angebrochen sind :D

Was also neue Erdenbürger angeht, gibt es nicht viel zu berichten. Der Alltag schleicht sich so ein und ich komme mit meiner Prüfungsvorbereitung nicht so vorran wie ich das gerne hätte. Aber das wird schon noch.

Von Müßiggang soll man sich ja auch nicht verleiten lassen. Und weil ich persönlich Halloween nicht nur als irgendeinen Kult aus den USA sehe, sondern einfach ein kultiges Event an sich, versuche ich das hier in unserer Familie auch ein wenig als Tradition einzubringen. 

Ja, die Voraussetzungen wie in den USA haben wir hier nicht. In einer großen Stadt ist es irgendwie auch schwierig von Tür zu Tür zu gehen. Hier sind ja doch vorwiegend Mehrfamilienhäuser anzufinden und das bringt irgendwie nicht so den Flair ;-) Dennoch gibt es dafür andere schöne Aktivitäten.

Eine Veranstaltung ist mir letztes Jahr schon ins Auge gefallen, aber wegen meiner Faulheit dann ausgefallen:

HALLOWEEN im BOTANISCHEN GARTEN BERLIN


Vorbildlich wie ich dieses Jahr bin, habe ich mit meinem Sohn natürlich schon längst abgemacht, welches Kostüm er tragen möchte und es wurde hier schon fleißig eingetragen; um nicht zu sagen, dass er im Prinzip mit seinem Kostüm und der damit verbundenen Rolle eigentlich schon verwachsen ist ;D Alle konnten es bewundern: Ob Frauenärztin, Oma, Nachbarn ... und das schon eine Woche vor Halloween. 
Natürlich bin ich den bequemen Weg gegangen über Bestellung bei Ebay. So vorbildlich bin ich dann doch (noch) nicht.

So dann findet das Halloween-Fest  als Familienfest im Botanischen Garten natürlich nicht direkt an Halloween statt - außer der 31. Oktober würde zufällig aufs Wochenende fallen. Solange es das nicht tut, macht es aus veranstaltungstechnischer Sicht natürlich keinen Sinn ein Familienfest in die Woche zu verlegen, nur weil das mit dem Datum passt. Der Andrang wäre sicher aufgrund Arbeit und Kita nur ein Drittel so hoch.


Fakten

Zeit: Sonntag 27. Oktober von 11 - 18 Uhr

Ort: Botanischer Garten Berlin

Eintritt: 6,00 EUR / ermäßig 3,00 EUR / Kinder unter 6 Jahren frei


Wir hatten uns zur Mittagszeit dort hinbegeben und es war bereits ziemlich voll. Immer wieder bin ich erstaunt, dass Familien auch an einem Sonntag viel früher unterwegs sind als Andere. Irgendwie kurios, dass mich das schockt, wo ich schlussendlich ja zu diesen Freaks gehöre - lach. Und dennoch ist es manchmal gefühlstechnisch noch nicht 100% bei mir angekommen, dass es eigentlich auch normal sein kann, an einem Sonntag früh aufzustehen und den Tag sinnvoll zu nutzen. Irgendwo schlummert in mir noch die Nachteule, aber es ist durchaus auch sehr angenehm eben nicht um 13 Uhr noch der vergangenen Partynacht nachzuhängen, sondern etwas von dem schönen Wetter zu erleben.
Tja, Tagesrhytmen verschieben sich. Ehrlich nicht die schlechteste Veränderung, die sich ergeben kann. Aber nach wie vor manchmal unglaublich, dass man sich dahingehend verändert hat und sich damit auch wohl fühlt.

Mit dem Wetter hatten wir auch verdammtes Glück! Am frühen Nachmittag (so gegen 15 Uhr) zog sich der Himmel zu. 
Wir jedoch hatten strahlenden Sonnenschein! Es war einfach nur traumhaft durch den Garten zu schlendern, die liebevolle Deko auf sich wirken zu lassen und die Sonnenstrahlen zu genießen.

1. Station war eine große Wiese, die mit (teilweise schon) zerrupften Strohballen ausgelegt war. Die simpelsten Dinge machen oft den größten Spass! Und man selber fragt sich, warum man eigentlich nicht auch schon mal auf so eine Idee gekommen ist (Ok, könnte an dem Mangel an Stroh liegen ^^). Ein rießiges Schlachtfeld von Kindern und Erwachsenen, die sich mit Stroh bewarfen. Zwischendrin für die faulen, schwangeren Mamas Stühle, damit man die Sonne genießen kann. Aufwand: Gering. Fun-Faktor: 10! Kilian brauchte etwas Zeit damit warm zu werden, denn er hatte Angst, dass das Stroh im Haar hängen bleibt und er dann abends Haare waschen müsse.


Spiderman Venom macht sich bereit ...

Das Schlachtfeld. Ok, von Strohballen ist nichts mehr zu sehen, da sie schon alle zerrupft sind.



Nicht weit davon entfernt war eine kleine Bühne aufgebaut. Wir kamen zur rechten Zeit, als ein Clown auftrat, der seinen Zirkus verloren hat und nun einen eigenen Zirkus aufbauen wollte. Stolze 45min schaute sich mein kleiner Spiderman gespannt die Show an. Dadurch, dass die Show des Clowns eher interaktiv war und die Kinder mit einbezog, war es für die natürlich wesentlich spannender als für mich, die fast eingeschlafen wäre. Könnte allerdings auch einfach an meiner natürlichen Abneigung gegen Clowns liegen, dass ich mit ihm nicht warm geworden bin ;D Egal, wichtig ist, dass es Kilian gefallen hat!



Zu einer guten Show gehört natürlich Popcorn. Mit 1 EUR die Tüte sogar ein guter Preis!!!

Ein absolutes Highlight war natürlich das Kürbisschnitzen, was sich auch deutlich an der laaangen Schlange bemerkbar machte. Weil mein Sohn aber Sorge hatte, dass wir keinen Luftballon "Lightning McQueen" mehr bekommen, verzichtete er großmütig darauf. Ich war darüber fast ein wenig traurig, die lange Schlange, die wir damit aber hinter uns gelassen hatten, lies mich das Ganze aber auch positiv sehen. Vielleicht schreckte Kilian ebenfalls nur die lange Wartezeit ab, eh wir an einen Kürbis gekommen wären, um uns dann kreativ mit Messer an ihm hätten schaffen machen zu können. Denn ich versicherte ihm, dass er Beides bekommen bzw. machen dürfe: Ballon und Kürbis.
Das könnte eventuell auch etwas anders nächstes Jahr organisiert werden: Halloween im Botanischen Garten ist sehr lohnenswert, das hat sich mittlerweile nur auch rumgesprochen. Deswegen würde ich es gut finden, wenn da stand- und personaltechnisch aufgestockt werden würde, damit sich die Wartezeiten in Grenzen halten ;-) Denn die lange Schlange gab es nicht nur bei der Kürbisschnitzerei, sondern auch an den Fress- und Getränkeständen ... wenn man Durst hat, macht das aber keinen Spass 30min anzustehen. Also ggf. auch lieber eigene Getränke mitnehmen!

Den Gruselgang und die Zauberpflanzenausstellung haben wir dann leider nicht mehr mitgemacht. Wir werden das nächstes Jahr testen, denn wir waren so langsam an unseren Grenzen angekommen. Ich merke die Schwangerschaft dann schon doch dahingehend, dass ich eben keine Marathonstrecken zurücklegen kann. Und auch bei Kilian bemerke ich jetzt rechtzeitig den Punkt, wenn es eigentlich gut ist - selbst wenn er sagt, dass es nicht so ist ;-) Aber so einen Ausgang wie bei dem Kürbisfest muss man ja nicht provozieren.
Also keine Ahnung, wie gruselig der Gruselgang wirklich ist. Aber wir werden das sicher nächstes Jahr austesten! Ebenso wie die Zauberpflangenausstellung. Ich denke, dass es alterstechnisch vielleicht auch besser ist.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Alter Kindergartenhase ;-)

Nach 1,5 Monaten ist es doch mal Zeit. Zeit für ein Resümeé - einem Kindergarten-Resümeé!

Vorab eine kleine Warnung: In dem Post gibt es mehr zu lesen, als zu sehen. Es muss ja niemand wissen, in welchen Kindergarten mein Zwerg geht ;-)


Obwohl ich Zuhause bin und Kilian in den Kindergarten geht, muss ich sagen, verrennt die Zeit nur so. Ich habe das Gefühl, dass man mit Arbeit doch viel mehr in der gleichen Zeit geschafft bekommt, als wenn man Zuhause seine Zeit frei gestalten kann. Gerade das Kind in den Kindergarten gebracht, ist es auch schon wieder 14 Uhr und man muss bald wieder los xD Wie machen das Mamas mit einem Halbtagsplatz? :D


Die wahre Frage ist aber natürlich: Wie hat sich Kilian eingelebt?


Ich würde sagen: WUNDERBAR :) Manchmal schickt er mich zwar morgens noch in den Raum vor, aber sobald er seine Kumpels sieht, ist er dann auch weg. Meistens sogar ohne Kussi zum Leidwesen von Mama. Ich bin dann komplett abgeschrieben.

Und ja, richtig gelesen: Kumpels. Kilian hat sehr schnell Anschluss an zwei Jungs in seinem Alter gefunden. Seit Tagen liegt er mir damit auch schon in den Ohren, dass er J. und B. gerne mal besuchen gehen möchte. Mit J. würde er auch gerne zum Kasperle-Theater "Hänsel & Gretel" gehen. Da muss die Mama wohl demnächst mit der anderen Mama reden und was einfädeln!

Mir gefällt die Kita von Tag zu Tag auch besser. Sie sind jeden Tag draußen, egal ob Sonnenschein oder Regen. Sie backen Muffins oder Apfelkuchen. Sie gehen zum Sport. Und die Großen Kids aus der Gruppe (Info: I-Kindergarten -> keine altershomogenen Gruppen) waren letztens sogar im Zirkus. Ich bin kein Zirkus-Fan und würde auch nie mit meinem Kind in den Zirkus gehen. Umso schöner, dass er doch so die Erfahrung mal machen konnte. 

Und die 1. Bastelarbeit gab es auch schon zu bewundern:




Momentan macht er erstaunlich viele Fortschritte. Besonders sein Sprachschatz erweitert sich jetzt stetig und rasant. Und das war ja vorher schon eher seine Stärke ;-) Sehr freut mich natürlich, dass er motorisch aufholt. Er war ja da doch immer etwas der Angsthase. Kein Laufrad. Kein Roller. Kein Trampolin. Kirmesfeste sind der reinste Spass mit ihm, weil günstig - lach! Aber ich denke, dass wird sich jetzt ändern, denn da lernt er viel von seinen Kumpels und das bedeutet, dass so ein Karusell auf Volksfesten in Zukunft vielleicht doch interessant wird (und Mamas Geldbeutel arg belasten).

Eigentlich sagt man ja oder wurde mir gesagt, ich solle mir keine Sorgen machen, wenn das Kind in der ersten Kindergartenzeit eher Rückschritte als Fortschritte macht. Aber das kann ich in keinster Weise bestätigen.

Einen Wunsch habe ich allerdings: Alle reden immer davon, dass die Kita die Kinder müde macht. Irgendwie kann ich das nach wie vor nicht bestätigen. Die Hoffnung hatte ich schon, als es zur Tagesmutter ging und wurde nach den ersten Wochen einfach so vernichtet. 
Und wenn ich hier um 20 Uhr kein Machtwort sprechen würde, würde er weiterhin bis in die Puppen hier herumgeistern ;-) Es gibt nur einen kleinen Unterschied mittlerweile: Morgens kommt er dann nicht mehr so leicht aus dem Bett - grins.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Kunst mit Tusche

Wie bindet man sein Kind in die Schwangerschaft ein?

Man nehme:

- zwei Pinsel
- Wasser
- einen Tuschkasten (jaaaha, einen Tuschkasten ... kommt jetzt nicht mit Aquarellfarben oder sonst wat :P)




Und dann?

Zieht man sich ein olles Shirt an und zieht es so hoch, dass der Babybauch problemlos mit Pinsel zu erreichen ist (alternativ kann man sich natürlich auch einfach nackig machen). Anschließend lässt man sein 4-jähriges Kind sich daran kreativ austoben und erfreut sich daran, dass es mal etwas länger als 3 Sekunden malt! Gerne kann man sich selber ebenfalls etwas kreativ austoben; soweit das mit der Perspektive möglich ist. Und animiert vielleicht damit, doch mal die eine oder andere Form auszuprobieren. Wahrscheinlich kommt aber einfach nur ein großer, farbiger Klecks dabei heraus ^^

Dem Bauchbewohner gefällt die Malerei meistens auch sehr gut. 


Wenn man mit dem Babybauch fertig ist, wird anschließend das eigene Kind noch verschönert. Die Tittis können z.B. Augen sein, der Bauchnabel ein staunender Mund. Wahrscheinlich wird es schlussendlich auch alles nur ein farbiger Klecks, weil sich das Kind vor Lachen windet.

Anschließend das Ganze noch fotografisch festhalten. Für die eigenen Erinnerungen. Ggf. kann man diese Fotos ausdrucken und in ein Baby-Buch kleben. Das wird hier der Fall sein, denn mein Erinnerungsbuch habe ich kläglich vernachlässigt die letzten Wochen.

Auf jeden Fall eine sehr spaßige Angelegenheit und schöne Beschäftigung :-) Das Bad danach ist auch nicht zu verachten - lach.



Sonntag, 29. September 2013

Gute-Laune-Tipps für den Herbst!

Damit machen wir uns gute Laune, wenn der Herbst uns mal nicht mit so tollem Wetter verwöhnen sollte wie heute!



  • Mache Apfelchips selber!
  • Koche eine Kürbissuppe!
  • Bastel Halloween-Deko mit deinem Kind!
  • Kauf dir eine schöne Teekanne und trinke viel Tee!
  • Kauf dir ein gutes Buch, nimm dir abends Zeit, zünde Kerzen an, brühe dir Tee auf und lies das Buch!
  • Bemale deinen Babybauch!



















  •  Kaufe dir eine Yogamatte und entspanne dich beim Yoga!
  • Nimm an einer Kartoffel-Ernte oder einem Erntedankfest teil und erfreue dich daran, was die Natur uns zu bieten hat!
  • Bastel einen Drachen und lass ihn steigen!
  • Schaue auf die Vergangenheit und erfreue dich an den schönen Dingen, die du erleben durftest! Um diese Erinnerungen festzuhalten, hilft es auch, ein Kraftbuch anzulegen :-)
  • Kauf dir dicke Socken und trage sie abends, während du dich auf der Couch in eine Decke kuschelst und einen guten Film anschaust!
  • Versuche dich am Stricken und zaubere dir einen schönen Schal!
  • Kaufe dir Gummistiefel, mache einen Waldspaziergang und springe durch Pfützen wie zu Kinderzeiten!
  • Backe leckere Apfel-Nuss-Muffins!
  • Gönne dir ein schönes Schaumbad, dekoriere dein Bad mit Teelichtern, lege Musik auf und entspanne im warmen Bad!
  • Kuschel ganz viel mit deinem Kind!
  • Erfreue dich an neuem Wissen und lerne für die Prüfung!
  • Gestalte dir einen "Herbst-Teller", um deine Wohnung zu dekorieren und nutze dafür alle Materialien, die der Herbst dir dafür zur Verfügung stellt!
  • Lerne ein Herbst-Gedicht gemeinsam mit deinem Kind!
  • Besuche ein Kürbis-Fest in deiner Stadt!


    Diese Liste ist natürlich individuell anpassbar ;-) Aber ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen inspirieren. Denn so grau und trist ist der Herbst nicht. Es heißt ja nicht umsonst auch "der goldene Herbst". 
    Und vor allem gewährt es euch einen kleinen Einblick über die zukünftigen Themen hier auf dem Blog!

Mittwoch, 25. September 2013

Der Herbst ist da!

Als ich heute Morgen erwachte, sah ich schon auf dem 1. Blick aus dem Fenster, dass der Herbst nun da ist.

Ich liebe den Herbst - irgendwie. Früher war das zusammen mit dem Winter eigentlich fast meine Lieblingsjahreszeit, weil es klimatisch für Shaddow (meinen Schäferhund) die beste Jahreszeit war. Außerdem habe ich das Gefühl, dass zu diesen Jahreszeiten wirklich nur die vernünftigen Hundebesitzer unterwegs sind und die Chaoten ihre Runden einschränken.

Wir waren die Tage schon immer fleißig am Kastanien sammeln, damit wir am Wochenende tolle Figuren daraus zaubern können. Das ist wirklich praktisch, wenn der Weg zur Kita durch einen Park führt.

Ich war auch schon fleißig am Schauen, was es denn für tolle Herbst-Bücher gibt und bin dabei über alte Kindheitserinnerungen gestolpert (Der Herbst steht auf der Leiter - da klingelt doch was im alte Hirn :D).

Und ich habe mich daran versucht, Apfelchips zu machen. Aber irgendwie bin ich dafür zu doof bzw. werde ich wohl doch eher die Variante ohne Backofen probieren. Die erste Portion ist mir im Ofen verbrannt, die 2. Portion war etwas labberig.






















Zum Herbst gehört vor allem natürlich auch Drachen basteln! Wir haben in den nächsten Wochen also viel vor und dann steht ja auch noch eines der Schönsten Feste bevor: Halloween :)

Ich bin gespannt, ob ihr tolle Herbst-Rituale habt? Immerhin lädt der Herbst viel zum feiern ein. Sei es das Erntedankfest, Hallowenn, St. Martin ... Der Herbst ist bunt und vielfältig und wir wollen ihn dieses Jahr genießen.

Mittwoch, 4. September 2013

Jetzt geht es in die Kita!

Mein kleiner Junge wird groß *seufz* Ich weiß gar nicht, ob ich das zum Lachen oder doch eher zum Weinen finde.

Gestern war der 1. Tag der Eingewöhnung mit dem Opa. Heute hatte die Mama persönlich die Ehre, den Lütten zur Eingewöhnung zu begleiten.

Als ich ihn gestern fragte, wie er es denn in der Kita fand, war er total aufgeregt, erzählte mir von einem Bauernhof mit dem er gespielt hatte und den er richtig gut fand. Ich hatte abends meine liebe Müh' und Not Kilian so langsam herunterzufahren und zum Schlafen zu bewegen. Schlafen ist hier ja eh so ein Thema ;-)

So, heute dann ausgeschlafen und in Ruhe in den Tag gestartet. Da ging dann das 1. Drama los: Das Wetter war nicht gemacht für eine kurze Hose. Mein Sohnemann ist ein Fuchs. Er weiß, dass er keine Knöpfe zu machen kann, hat aber auch keine Geduld oder Lust das zu lernen. Also verweigert er einfach alle langen Hosen mit Knopf. Als ich vom Gassi gehen kam, stand mir ein genervter kleiner Junge gegenüber mit Tränen in den Augen, dass die Hose, die er an hat, soooo doof und unbequem sei. Es ist nicht die Hose, die unbequem ist, sondern die Tatsache, dass er weiß, wenn er auf Toilette muss, kriegt er den Knopf anschließend nicht geschlossen und dann könnte jemand auf die Idee kommen und ihm das zeigen wollen, anstatt ihm einfach kommentarlos den Knopf zu schließen. 
Leider mussten wir so langsam mal los, nachdem wir den Morgen etwas zu ruhig gestartet hatten. Und ich habe, wenn ich ganz ehrlich bin, auch keinen Nerv mehr auf diese Diskussionen. Schon aus dem Grund, weil ich eben den Grund kenne, der für mich absolut indiskutabel ist. Jeder muss in seinem Leben irgendwann lernen mit Knöpfen und Reisverschlüssen umzugehen. Daran führt kein Weg vorbei ;-) 
Nun gut, wir haben dann doch noch eine Jogginghose gefunden, aber da folgte schon das nächste Drama: Er hatte bereits die Straßenschuhe an und wollte diese nicht ausziehen, um die Hosen zu wechseln. Am Liebsten wäre ihm gewesen, dass ich ihn umziehe - aber Pustekuchen! Ich lasse mir nicht mehr so auf der Nase 'rumtanzen. Ich weiß, dass ich meinem Kind damit keinen Gefallen tue. In der Kita wird er es in Zukunft auch alleine machen müssen. 
Das fand er aber ganz doof. Tränen kullerten und er weinte, schrie fast. Aber ich zog mich an und ... ging.
Nach 5min - wir waren bereits auf dem Weg in die Kita - hatte er seine Hose gewechselt und sich wieder beruhigt. Ich wollte auch nicht mit so einer schlechten Grundstimmung zur Eingewöhnung, also sprach ich ihn an und fragte ihn, ob er denn bereits den Weg kennt. Mama hat ja schließlich keine Ahnung und er müsse es ihr zeigen. Das funktionierte richtig gut, auch wenn mir mein Sohn erklärte, dass ich den Weg doch kennen müsste, denn schließlich bin ich die Mama und wir waren ja zur Anmeldung vor Monaten schon mal da.

Kaum in der Kita war ich begeistert, was er sich von einem Tag schon alles gemerkt hat. Ganz stolz zeigte er mir, wo er seine Jacke und Schuhe hinhängen / -legen muss; schließlich stehe da auch sein Name drauf. Wir lernten seine Kindergärtnerinnen kennen und einen Praktikanten (?). Alles war sehr relaxt und ruhig. Die Gruppe ist nicht besonders groß, vielleicht 8 Kinder. Da kann man sich mit 3 Aufsichtspersonen nicht beschweren ;-)
Zuallererst zeigte er mir dann den tollen Bauernhof, mit dem er gestern schon gespielt hatte und ich versuchte ihn zu animieren, dass er mit den anderen Kindern in Kontakt tritt. Das klappte auch relativ schnell und schon saß er bei zwei Jungs auf den Boden und sie spielten mit dem Lego. Zwar spielte Kilian mehr neben den Jungs als mit, aber es ist auch immer schwer in eine neue Gruppe zu kommen. Nach einer Stunde war der Spuck vorbei und er wollte nach Hause.
Ich überredete ihn aber, noch ein wenig mit der Gruppe rauszugehen. Wie gesagt: Mein Sohn ist ein Fuchs und wahrscheinlich hatte er einfach nur Sorge, dass ihn jemand dazu zwingen will, mit dem Dreirad oder Fahrrad zu fahren. Das findet er nämlich genauso doof wie Knöpfe und Reisverschlüsse :-/ Aber ein wenig löste er sich dann doch von mir, ging auf ein Wipp-Pferd und suchte sich zum Schluss noch ganz freiwillig ein Dreirad! Ich hatte dann Schwierigkeiten, ihn zum Gehen zu bewegen: Anscheinend war sein Ehrgeiz geweckt oder er wollte doch mal herausfinden, warum die anderen Kinder alle begeistert damit herumfahren. Mit der Aussicht darauf, dass er ja morgen wieder in die Kita geht und dann etwas mehr Zeit für das Dreirad bleibt, schaffte ich es, ihn zum Gehen zu bewegen.

Mein Kleiner wird groß <3 Auch wenn die Gruppe in der Kita ziemlich klein ist, ist es dennoch noch mal was gaaanz anderes als eine Tagespflegestellle. Und ich bin ganz verzückt wie gut er das macht, aber mein Mama-Herz blutet auch ein bißchen, weil er einfach schon sooo ein großer Junge ist.

Morgen ist der Opa wieder dabei und darf dann das 1. Mal schon für 30min gehen. Ich bin gespannt und hätte fast nichts dagegen, wenn es nicht gleich so klappt :-P Er ist doch einfach noch mein kleines Baby!



Donnerstag, 29. August 2013

Disney - wir sind glückliche Gewinner :))

Vor einiger Zeit teilte ich auf Facebook einen Link auf dem Freikarten für den neuen Disney-Film "PLANES" zu gewinnen waren.

Kilian war vor kurzem mit seiner Tante und dem Opa "Die Schlümpfe" gucken. Da wurde der neue Disney-Film promotet und da es ja eine Art Weiterverfilmung bzw. im Stil von "CARS" ist, kam mir mein Sohn natürlich strahlend entgegen, dass er diesen Film schauen müsse.

Ich hätte dafür natürlich auch Eintritt gezahlt. Gemeinsam waren wir schon lange nicht mehr im Kino. Aber als ich das Gewinnspiel auf Facebook entdecke, dachte ich: "Why not - verlieren kannste nischt." Tatsächlich stellte mich die Gewinnfrage vor einem kleinen Problem. Schließlich war ich nicht so up to Date und hatte keine Ahnung, wie das kleine Flugzeug in "PLANES" hieß. Aber sowas findet man glücklicherweise ja schnell im Internet heraus - grins.


Heute hatte ich dann frei und  schlug Sohnemann vor, dass wir passend zum Kinostart "PLANES" schauen gehen könnten. 

Vorher musste ich noch den Briefkasten leeren ... und was hatten wir da für erfreuliche Post? Ich hatte es schon wieder vergessen, dass ich ja an dem Gewinnspiel teilgenommen habe :D



Richtig cool von Disney, dass die Freikarten sogar zum Kinostart im Briefkasten lagen :)) Einlösbar in jedem Kino in Deutschland und sogar für einen 3D-Film. Wir haben uns dann allerdings den Film "nur" in 2D angeschaut, da ich für einen 4Jährigen 3D noch nicht als sinnvoll erachte und auch denke, dass es nicht gut für die Augen ist. Selbst für meine Augen ist das nach einer Zeit schon schwierig.

"PLANES" werden "CARS" als Lieblingsfilm wohl nicht ablösen. Denn als ich ganz spendabel im Anschluss des Films direkt etwas von dem neuen Film spendieren wollte, ist es doch wieder ein CARS-Auto geworden ;-) Aber süß war der Film allemal und vielleicht bringt es auf Dauer ja doch etwas Abwechslung ins Kinderzimmer, wenn nicht nur Autos , sondern demnächst auch Flugzeuge die Deko erweitern.

Mag hier noch jemand den Film anschauen gehen?