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Sonntag, 16. März 2014

Serie: Das Leben als Zweifache-Jungs-Mama oder alleine unter Männern #2

Wie ihr gemerkt habt, war es hier einige Tage etwas ruhiger. Das hat mehrere Gründe: Zum einen wollte ich, dass der Post bezüglich der ErMahnwache in Berlin eine Weile No. 1 bleibt, weil es einfach ein wichtiges Thema ist und dieses Thema noch viel zu wenig Gehör findet. Zum anderen habe ich privat gerade etwas zu klären. Das zu erläutern gehört allerdings nicht hierher.

Nichtsdestotrotz haben wir ja schon wieder Mitte des Monats und es ist Zeit für einen Rückblick :-)

Oft liege ich zur Zeit einfach nur in meinem Bett, das Milchmonster nuckelt an meiner Brust, ich schließe die Augen und verfolge ganz intensiv seine Berührungen. Es ist einfach so wundertoll wie seine kleine Hand vorsichtig an meinem Arm greift, streichelt, ganz zart. Ok, soll ich ehrlich sein? Manchmal kann er mittlerweile auch schon ganz schön gut in die Brust kneifen ;-) Aber selbst das genieße ich einfach nur, weil mein Baby dabei so zufrieden schmatzt und gluckst. Ich bin so erstaunt, dass wir mittlerweile schon 4 Monate voll #stillen.


Ja, einige Mamas werden jetzt sagen: Worrauf kann man da stolz sein? Es ist doch das normalste auf der Welt!?


Stimmt! Aber bei meinem großen Sohn war das nicht so einfach mit dem Stillen. Ich habe ja schon mal angerissen, dass ich vermute, dass der Chaoszwerg aufgrund der schwierigen Geburt mit Saugglocke eine Blockade hatte und deswegen ein Art 24-Stunden-Baby war, wie man so schön sagt. Oder es war einfach sein Charakter und meine Unerfahrenheit; so wirklich erfahren werden wir es nie. Das Stillen klappte zwar, aber nicht reibungslos. Zwar trank er gut, aber er war auch sehr unruhig und wollte partout nicht abgelegt werden. Schlafen? Fehlanzeige! Wenn er mal ganz gut drauf war, durfte ich mich hinlegen, wenn er in meinem Arm eingeschlafen war. Alleine ablegen? No way! Meine Hebamme motivierte mich zwar weiterzustillen, aber irgendwann lagen die Nerven blank. Das man sein Baby nicht mal für 5min ablegen konnte, um das stille Örtchen aufzusuchen, ohne das das Haus zusammengeschrien wurde - und das, obwohl das Kind eine saubere Windel trug und gesättigt war - schien auf Dauer ein unertragbarer Zustand. Also schlug irgendwann doch die Verzweiflung zu, die sich die gutgemeinten, alten Ratschläge der anderen erfahrenen Mütter zu Herzen nahm. Zuerst wurde an die Brust angelegt, anschließend wurde noch mit Flasche und Pulvernahrung gefüttert. Da er nach dem Stillen auch durchaus immer noch eine Flasche leer trank, schien des Rätsels Lösung gefunden zu sein. Das arme Kind hatte einfach nur Hunger! Rückblickend sage ich allerdings: Ruhiger wurde er zwar, allerdings erst Monate später. Es stand also in keinem Zusammenhang damit, dass er hungrig war und die Brust nicht reichte. Seine ständige Unruhe und Unzufriedenheit als Baby muss also an etwas anderem gelegen haben. Aber überall, wo man seine Problematik vortrug, wurde es natürlich immer gleich auf das Stillen geschoben. Ansonsten war er, angeblich, kerngesund.
Ein Stillereignis blieb mir sehr in Erinnerung, weil es eine kurze Zeit war, wo es kein Kampf war und der Chaoszwerg trotzdem zufrieden schien. Es war Anfang Oktober 2009 und meine Mutter musste auf eine Geschäftsreise. Ich war das erste Mal so ganz alleine mit meinem Zwerg und zwei Hunden. Davor genoss ich ja den vollumfänglichen Familienschutz Zuhause. Es waren nur ein paar Tage, ein paar Tage, die wir für einen Neustart bezüglich des Stillens nutzen konnten. Ein Neustart, der auch gelang, denn plötzlich brauchten wir keine zusätzliche Flasche mehr! Das hielt dann noch mal 2-3 Wochen, bis ich dann doch wieder schwach wurde. Und mit rund 6 Monaten und Einführung der Beikost hatte es sich dann auch von alleine erledigt.

Und deswegen ist es für mich so ein Genuss, dass mein Milchmonster bisher noch keine Flasche gesehen hat (zumindest fast; die Prüfungstage zählen nicht ;-)). Und trotzdem wächst und gedeiht er prächtig. Ohne großes Tamtam, ohne große Probleme, ohne Geschrei. Damit habe ich auch die Vermutung widerlegt, ich hätte nicht genug Milch und könnte einfach nicht vollstillen. Sicher, die Kinder werden auch heute satt und ich bin dankbar für diesen Fortschritt, denn natürlich gibt es auch wirklich einfach die Situation, dass die Milch nicht reicht. Und ich hatte im Akt der Verzweiflung auch darauf zurückgegriffen. Dennoch denke ich, ist das eher seltener der Grund, weswegen das Stillen nicht funktioniert. Bei vielen abstillenden oder zufütternden Müttern ist es das soziale Umfeld, das sich ungefragt mit einmischt, Unwissenheit, die falsche Technik, Stress... es gibt sicher vielerlei Gründe. Ich kann nur für mich sprechen und da hat es an meinem Bewusstsein als Mutter genagt, dass ich mein Kind nicht ernähren konnte und Hilfe brauchte. Da half es auch nichts, dass mir so lachs gesagt wurde, dafür sei die Industriemilch doch da.

Ich weiß, dass mich einige Flaschenmuttis für die folgenden Worte jetzt steinigen werde. Deswegen schicke ich auch mal vorraus, dass ich niemanden verurteile, der nicht stillt (weil er nicht kann oder nicht möchte). Und ich unterstelle auch keiner Mama damit, dass sie ihr Kind weniger liebt, wenn man sich gegen das Stillen entschieden hat!  Aber ich schreibe diese empfindsamen Worte auch, um vielleicht der einen oder anderen, die gerade kurz davor steht, Mut zu machen. Mut zu machen, länger durchzuhalten. Mut zu machen, für sich und das Kind einzustehen und dafür vielleicht der Verwandschaft mal vor den Kopf zu treten. Mut zu machen, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und seelischen Wunden die Chance zu geben zu heilen. Mut zu machen, sich diese Zeit einfach zu nehmen; ungeachtet des Haushaltes und der Bedürfnisse anderer. Aber auch Mut zu machen, manche Gegebenheiten einfach hinzunehmen.
Stillen ist (ähnlich wie die Geburt) ein sehr spirituelles und intimes Erlebnis und es vertieft das seelische Band zwischen Mutter und Kind.
Die (Ver-)Bindung zu meinem Milchmonster ist jetzt schon so tief und innig, das war damals bei meinem Großen nicht so. Ich spürte zwar auch da, wie mit jedem Tag die Liebe wuchs, aber dennoch empfand ich manche Situationen befremdlicher und das Stillen war durchaus mit viel Frust bespickt. Dabei lagen unsere Probleme wahrscheinlich nicht mal beim Stillen an sich, aber da sich zu der Zeit kein anderer Sündenbock gefunden hatte, musste es dafür gerade stehen. Vielleicht hatte ich damals dazu auch noch eine leichte Wochenbettdepression, aufgrund der Trennung und der daraus resultierenden stressigen Schwangerschaftszeit. Wer weiß...
Ich bin auf jeden Fall manchmal heute noch traurig und wütend, dass mir und meinem Chaoszwerg eine schöne Stillzeit verwehrt blieb und finde das auch etwas ungerecht vom Leben getaktet. Gleichzeitig grusel ich mich richtig vor dem Gedanken, denn ich weiß, jetzt muss ich das Loslassen wohl erst mal lernen. Aber ich muss es lernen. Dabei kann ich mir momentan noch gar nicht die Zeit ohne unsere schönen Still-Auszeiten im Alltag ausmalen. Mir fällt es sowieso so unglaublich schwer, mein Milchmonster in andere Hände zu geben. Aber wie sagte Goethe so schön:


"Zwei Dinge sollen Kindern von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel."


Schlussendlich ist aber vor allem eines wichtig: Der Ist-Zustand, der dann perfekt ist, wenn ich meine beiden Kinder im Arm halten kann! Und gerade was den Chaoszwerg angeht, werden diese Momente doch immer seltener. Immerhin ist er bald ein Vorschulkind. Da ist es nicht mehr so cool, ständig von Mutti abgeknutscht und -gekuschelt zu werden.




Montag, 24. Februar 2014

Wir sind hier, wir sind laut - keiner uns die Hebammen klaut!

Unter diesem Motto stand heute die Mahnwache vor dem Gesundheitsministerium in Berlin.

Wie immer waren wir etwas spät dran - grins. Während wir also im Eilschritt vom U-Bahnhof Oranienburger Tor Richtung Friedrichstadtpalast runter liefen und ich noch überlegte, was uns da jetzt genau erwartet, waren wir mit 10-minütiger Verspätung auch schon da. 

Die ersten Mitstreiter, mit Plakate und Banner bewaffnet, trafen wir direkt vorm Haupteingang des Gesundheitsministeriums.





Bereits drei Schritte weiter wartete dann schon die Masse. Ich war überrascht, denn irgendwie hatte ich mit so vielen Menschen nicht gerechnet! Ca. 500 (werdene) Mamas, ganz viele (!) Papas, Kinder, Hebammen und Großmütter waren vor Ort. Das hat natürlich auch den einen oder anderen Touri neugierig gemacht, die sich dann dazu gesellten und von hilfreichen Berlinern erklären ließen, worum es hier ging und sogar spontan unterstützten.
Alle anderen machten mit Trillerpfeifen, Ratschen und Töpfen mit Kochlöffel ordentlich Krach! In weiser Vorraussicht (und weil ich es von Silvester kannte), hatte ich davon nichts dabei. Wie erwartet, fand mein Jüngster den Krach auch nur mittelmäßig gut. Zu meiner Überraschung fand es aber auch der Große zu laut. Ich schiebe es mal darauf, dass er heute einfach nicht gut drauf war (oder wir hätten doch zumindest eine Trillerpfeife mitnehmen sollen - verdammt!). Denn auf einer Demo muss natürlich Krach gemacht werden - ganz klar ;-) Aus Rücksicht auf meine Kinder hielt ich mich daher etwas im Hintergrund und fotografierte und beobachtete das Geschehen von da.





Im Kinderzimmer findet sich hervorragend Demo-Equipment ;-)



Eines meiner Lieblings-Banner!


Als ErMahnwache gezeugt, als Demo geboren!


Eine Stille ErMahnwache ist den Berlinern einfach zu wenig! Der Slogan stand, also sollte diesem auch Nachdruck verliehen werden!

Und so machte sich die Masse kurz vor halb Sechs auf den Weg, die Friedrichstraße zu blockieren. Wozu auch in einer Nebenstraße abgammeln, wenn man eine Hauptstraße zur Verfügung hat ;-)

Das fand die Polizei - verständlicherweise - gar nicht so lustig und ermahnte auch gleich, dass die Veranstaltung aufgelöst werden muss, sollte man die Straße und Tramgleise nicht freiwillig wieder freigeben. Kurzzeitig wirkte diese "Drohung" auch und so konnte die Tram Richtung Friedrichstraße ihres Weges ziehen.
Dafür steckte nun die Tram und die Autos, die in die andere Richtung hoch zum Oranienburger Tor wollten, im Stau... Denn nur weil man die eine Seite freigegeben hatte, hieß das nicht, dass das für die andere Seite auch gilt.







Eigentlich sollte die Veranstaltung um 18 Uhr zuende sein. Aber die Straße wurde weiter blockiert. Da ich nun eh nicht direkt in der Menge mitstehen konnte (und auch nicht wollte), hatte ich die Möglichkeit die Polizei bei ihrem Vorgehen etwas zu beobachten. O-Ton eines Polizisten zu seinen Kollegen: "Ich habe die Presse gesehen, nur mal als Hinweis." Die Polizei überlegte dank der Medienpräsenz also mit Bedacht, wie sie die Versammlung auflösen sollten. Bis dahin war der Verkehr schon eine halbe Stunde zum Erliegen gebracht worden.




"Die Veranstaltung ist seit einer halben Stunde zu Ende!"

   

Wir waren bis um 18:30 Uhr vor Ort. Zu der Zeit wurde auch die Polizei langsam aktiv und holte die Veranstaltungsleiterin mit ins Boot, die durch ein Megaphon mit ruhigen, eindringlichen Worten versuchte, die standhaften Demonstranten dazu zu bewegen, die Straße endlich zu räumen. Die Straße war zu dem Zeitpunkt schon eine Stunde versperrt worden.
Wenn man jetzt sagen würde, die Berliner haben ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, muss man dem wohl so zustimmen ;-) Aber wenn wir unser Recht auf eine selbstbestimmte Geburt retten wollen, müssen eben auch mal etwas drastischere Mittel her. Dennoch sah ich das etwas mit gemischten Gefühlen. Ich kenne mich und weiß: Hätte ich nach einem langem Arbeitstag in dieser Tram gesessen, wäre ich so genervt ... nein, sogar sauer gewesen, dass ich mir innerlich gedacht hätte: "Los, fahr die einfach alle um!" Bei allem Engagement, muss man an der Stelle doch zu bedenken geben, dass in der Tram / in den Autos auch Frauen und Männer saßen, die nach einem langen Tag einfach nur zu ihren Familien nach Hause wollten. Und schlussendlich geht es ja in unserem Anliegen genau auch darum - um die FAMILIEN.
Vor allem hat aber leider niemand bedacht, welche Konsequenzen dieses Handeln auch für die Veranstaltungsleiterin nach sich ziehen könnte und nach sich ziehen wird (Stichwort u. a. Ordnungsgeld)! Nicht immer ist Viel auch gut. Manchmal ist weniger einfach mehr.

An dieser Stelle auch noch mal ein Lob an Yvette, die das alles ganz toll organisiert und gemanagt hat!


Yvette ist selber Mama von zwei Kindern. Wenn ihr Yvette unterstützen möchtet, schreibt mich gerne an :-) Ich denke, sie würde sich rießig freuen und wir dürfen sie auf diesen Kosten auch nicht alleine sitzen lassen!




Wir werden nicht an einem Tag die Welt bewegen, aber wir machen weiter bis wir gehört werden!

Dienstag, 18. Februar 2014

Rettet unsere Hebammen - und damit DEINE Wahlfreiheit!

Heute möchte ich mich einem sehr wichtigen Thema widmen. Seit Bekanntgabe überflutet es schon sämtliche Seiten im Internet, aber man kann gar nicht genügend darüber berichten!


Ab 2015 gibt es keine Berufshaftpflichtversicherung mehr für Hebammen. Gesetzlich müssen Hebammen sich aber versichern, um ihrer Arbeit nachkommen zu dürfen. Das AUS für diesen tollen Berufsstand!?


Als Zweifach-Mama beschäftigt mich das Thema natürlich. Gerade auch, weil ein drittes Kind zwar nicht geplant ist (wie auch, ohne Mann - haha), aber ich es mit 28 Jahren niemals ausschließen würde. Wer weiß schon, was mir das Leben noch bringt ;-)

Meine 1. Geburt hat sehr lange gedauert und wir sind auch nur knapp an einem Kaiserschnitt vorbeigeschrammt. Dafür wurde eine Saugglocke zur Hilfe genommen. Trotz alledem kann ich behaupten, dass es eine schöne Geburt war. Weniger schön waren wohl die "Nachwirkungen", die ein Hilfsmittel wie die Saugglocke bei einem Säugling verursachen.
Um dies zu umgehen, hatte ich mir in der Schwangerschaft vom Milchmonster ein Buch gegönnt: Die selbstbestimmte Geburt

In Vorfreude auf meinen zweiten Krümel und einer erneute Geburt las ich dieses Buch etappenweise. Zwar war die Entscheidung für mich schon gefallen, dass ich wieder im Krankenhaus entbinden wollte (klickt auch HIER), aber ICH wollte entscheiden, wie die Geburt verlaufen sollte.
Was ich sehr interessant fand, war die Tatsache, dass in den USA schon fast standardmäßig Kaiserschnitte gemacht werden bzw. dazu geraten wird, weil das Risiko einer vaginalen Geburt für ein Krankenhaus versicherungstechnisch (!) sonst zu hoch ist; für den Fall der Fälle, dass mal was schief geht. Gleichzeitig berichtet die Autorin aber darüber, dass sie in ihrer jahrelangen Tätigkeit (weit mehr als 20 Jahre!) als Hebamme im Geburtshaus nur 1-2 Mal eine Frau ins Krankenhaus bringen musste, weil Komplikationen auftraten. Alle anderen Geburten verliefen problemlos und im völligen Einklang mit der Mutter und der Natur! Das sogenannte Risiko, auf das sich amerikanische Krankenhäuser inoffiziell berufen, existiert so also eigentlich gar nicht, sondern wird im Prinzip durch die Maschinerie Klinik nur künstlich erzeugt! Wollen wir wirklich so werden? Wir müssen uns doch nicht alles aus den USA abschauen ...

Wenn ich da an meine eigenen Geburten, aber auch Schwangerschaften und Kennenlernphase mit meinen Kindern zurückdenke, gehöre ich eher zu der Sorte Frau, die ich als Einsiedlerkrebs bezeichnen würde. Ich mache das alles eher mit mir selber aus. 
Bei meiner 2. Geburt verbrachte ich deswegen auch ganz bewusst die meiste Zeit der Wehen Zuhause und hätte mich auch beinahe etwas verschätzt, was die Dauer der Geburt anging. Ich kam mit komplett geöffnetem Muttermund in den Kreissaal. Es war eigentlich nur noch eine Kleinigkeit ;-) Aber die Pressphase ist für mich irgendwie am schwierigsten und ich brauche jemanden, der mich da anleitet. Aber eben jemanden der mich anleitet, nicht jemanden, der mich in den OP fährt oder Hektik verbreitet! Und da brauche ich eine Hebamme! Eine Hebamme, die mich  liebevoll dazu zwingt, meine Stellungen zu wechseln, um meinem Kind den Weg freizumachen. Eine Hebamme, die mir zeigt, wo ich hinpressen soll, damit ich diese Stelle fokussieren kann und nicht ins Leere presse, eine Hebamme, die mich aufbaut, wenn ich sage, dass ich müde bin und nicht mehr kann und will und einfach nur schlafen möchte, eine Hebamme, die daran denkt, dass ich zwischendurch mal etwas Flüssigkeit zu mir nehme...

Das sind MEINE Bedürfnisse! Jede werdene Mama hat da ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Aber eines wollen alle: Die Wahlfreiheit! Wir wollen nicht in eine Maschinerie gedrückt werden und unsere Kinder wie in einer Fabrik zur Welt bringen. Mutter werden ist was Schönes, es verändert die Frau. Eine Geburt ist kein Produkt, das man in einer Fabrik herstellt, sondern ein spiritueller Prozess!


Eine Hebamme ist Freundin, Beraterin, Seelsorgerin. Sie unterstützt eine werdene Mama mit ihrer Erfahrung, wo Freunde und Familie manchmal einfach nicht reichen oder mit ihren Erfahrungen auch einfach nicht weiterhelfen können. Und das soll jetzt aus und vorbei sein? Wollen wir wirklich einem schlechten Beispiel folgen?

Eine Hebamme ist nicht nur während der Geburt da, sondern auch schon in der Schwangerschaft und vor allem auch nach der Geburt! Bei meinem 2. Krümel habe ich mich zwar gegen eine Nachsorgehebamme entschieden, aber auch mehr oder weniger unfreiwillig. Ich habe einfach keine (mehr) gefunden, die noch "Kapazitäten" für mich hatte. Das finde ich schon traurig genug! Vielleicht kommen beim 2. Kind keine "banalen" Fragen mehr auf wie "Ab wann darf man das Kind baden? Wie wickel ich richtig ohne den Nabel zu beschädigen?", aber dafür kommen ganz andere, neue Fragen auf. Und manche Sachen müssen auch einfach aufgefrischt werden.

Und eine Hebamme ist während der Geburt der Ruhepol, während die Ärzte doch immer einen leicht gehetzten Eindruck gemacht haben. 

Darum kann ich nur eines sagen: Wir dürfen das nicht so dulden und hinnehmen! Das ist ein Thema, dass uns alle angeht, denn es betrifft auch unsere Töchter und Enkelinnen! Also macht mit! Unterstützt UNSERE Hebammen! Gemeinsam sind wir stark!





Hier findet ihr noch mehr Erfahrungsberichte von Schwangeren & Mamas. Es zeigt wie unterschiedlich die werdenen Mamas in dieser lebensphase sind & damit wie wichtig dieser Beruf ist! 

1. Mimi Erdbeer - Rettet unsere Hebammen 
2. Grummelmama - Wozu denn Hebammen?
3. Juramama - Deutschen Frauen werden die Hebammen gestrichen. So sieht's nämlich aus. 
4. Lollies - Mal etwas anderes / Ab nächstem Sommer dürfen wir nicht mehr entbinden

Um um die Petition zu unterschreiben, klickt HIER!

Samstag, 30. November 2013

Schwangerschaft: Shootingstar!

Nachdem das Milchmonster zur Welt kam, blieben wir noch 3 Tage im Krankenhaus.
Ich hatte vor der Geburt natürlich überlegt, wie ich denn dieses Mal entbinden möchte und kurzzeitig dachte ich auch über ein Geburtshaus nach. Aber da ich bei Kilian mit dem Krankenhaus sehr zufrieden war und ich auch die Befürchtung hatte, dass es vielleicht doch wieder sehr lange dauern würde, entschied ich mich, dass ich wieder in dieses Krankenhaus gehen werde.

Heutzutage, wo die Frauen endlich wieder auch die Spiritualität entdecken, die in einer Geburt steckt, sind Krankenhäuser manchmal schon fast verpönt. Sicherlich nicht ohne Grund, bestimmen manchmal doch die Ärzte vor Ort, wie die Geburt voran geht oder eben auch nicht. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass man während der Geburt wirklich nicht Frau seiner Sinne ist. Wäre ich das gewesen, hätte ich Liams Papa nämlich aus dem Kreissaal geschmissen. So war die Geburt aber schon so vorrangeschritten, dass mich jede Wehe daran erinnerte, dass ich mein Kind nun schnellstmöglich in den Armen halten möchte. Glück für den Papa ;-)

Das Schöne an dem Krankenhaus, in dem ich meine beiden Söhne entbunden habe, ist, dass es ein babyfreundliches Krankenhaus ist. Dafür wurden sie auch von der WHO ausgezeichnet. Und ich kann es auch wirklich nur bestätigen: Die natürliche Geburt so wie das Stillen, stehen hier an erster Stelle. Aber für den Fall der Fälle gibt es eben auch noch eine andere Option.

Doch ich schweife vom Ursprung dieses Posts ab ;-)

Da mein kleines Milchmonster mitten in der Woche kam, kam ein Tag später auch schon die Babyfotografin. Ich erinnere mich nicht, dass das bei meinem Chaosprinzen nach der Geburt auch der Fall war, aber vielleicht lag das daran, dass er an einem Sonntag kam und wir Dienstag Vormittag das Krankenhaus schon wieder verlassen haben.

Auf jeden Fall stimmte ich natürlich zu, dass gerne ein paar Fotos gemacht werden durften. Eigentlich hatte ich bereits im Hinterkopf, dass ich davon aber nichts kaufen werde. Ich kleines "Schweinchen" wollte eigentlich nur das dazugehörige Geschenk abstauben - grins. Eine Geburtskarte und ein Halstuch gab es nämlich gratis.

Nun war ich direkt nach der Geburt aber mit der Prüfungsvorbereitung und den Anträgen beschäftigt, dass ich nicht dazu kam, mich mit der Fotografin zu treffen und ich wollte das Ganze schon ad acta legen.
Gestern war es dann aber doch soweit. Nun ja, dass Komplettpaket für 199 EUR mit Leinwand, mehreren Postern, Geburtskarten für Freunde, einem Fotobuch, Bildserien usw. konnte ich mir gerade noch so verkneifen, weil ich mir in meiner Wohnung eh keine Papa-Sohn-Bilder aufhängen werde, aber bei manchen Fotos konnte ich einfach nicht "Nein" sagen und war dann irgendwie doch fast 130 EUR ärmer ...

Ich sehe es als Weihnachtsgeschenk von mir an mich. Schließlich habe ich bei ja auch ganze Arbeit geleistet :-)

Das Geschenk!

Das Geschenk noch mal ausgepackt.


Die Leinwand <3

Das Poster.



Samstag, 16. November 2013

(Schwangerschaft) Mein 2. Herzensprinz - ein Geburtsbericht

Hatte ich am 6. November noch geschrieben, dass sich endlich was tut, ging es in den darauffolgenden Stunden schon fast los.

Wir gingen an dem Mittwoch früh ins Bett, weil ich irgendwie total erledigt war. Es war vielleicht gerade mal 20 Uhr und es war nicht die schlechteste Entscheidung. Denn gegen 01:30 Uhr wachte ich mit Wehen auf. Mein erster Gedanke war:"Nein, es kann jetzt nicht los gehen. Kilian muss heute um 08:15 Uhr zum Zahnarzt!" So richtig glauben konnte ich es auch nicht und obwohl die Wehen mich immerhin vom Schlafen abhielten, war es dennoch gut zu ertragen. Also machte ich Fernsehen an und schaute die Wiederholung Navy CIS. Bis dahin dachte ich noch, dass dieses Mal ja wirklich alles ganz easy ist. Zwar hatte ich direkt Wehen in Abständen von 5min, aber es war vom Schmerz her wirklich Ok. 
Eine Stunde später kamen mir die Abstände schon ziemlich kurz vor und ich beschloss, dass ich jetzt doch vielleicht mal aufschreibe, wann ich eine Wehe merke. Siehe da: Nur noch 3min. Aber ich war immer noch relaxt - lach. Irgendwie wollte und konnte ich immer noch nicht glauben, dass am Morgen dann mein Sohn da sein sollte. 
Kurz nach 3 Uhr entschied ich, dass ich vielleicht doch mal meine Mutter anrufen sollte. Immerhin muss ja jemand hier sein wegen Kilian, wenn es dann wirklich los geht. Ich rief sie an und legte direkt auf, als sie ranging. Denn da war die erste Wehe, die mir die Sprache verschlug. Wehe vorbei, Mama noch mal angerufen. Natürlich konnte sie sich denken, was los ist. Ich war trotzdem immer noch entspannt, sagte, sie solle in Ruhe einen Kaffee trinken und dann mal so langsam her kommen. 
Dieses Mal wollte ich so wenig wie möglich im Krankenhaus verbringen und irgendwie konnte ich es wohl immer noch nicht glauben, dass es jetzt wirklich los geht und KEIN Fehlalarm ist!
Gegen halb Vier öffnete sich der Muttermund. Diese Wehen sind das Schlimmsten! Generell verlagerten sich die Wehen ausschließlich in den vorderen Unterbauch und die Oberschenkel und zwangen mich sprichwörtlich in die Knie. Gleichzeitig war liegen, sitzen und dergleichen aber das Schlimmste für mich. Das mein Handtuchhalter das ausgehalten hat - ich bin stolz auf ihn :D Langsam ergriff mich allerdings die Panik, hatte ich meiner Mutter vor 15min noch gesagt, sie kann langsam machen. Also rief ich sie an, sie sollte sich vielleicht doch lieber beeilen. Anschließend rief ich den werdenen Papa an, der das Telefon natürlich nicht hörte ;-)
Gegen Vier rief ich noch mal meine Mutter an, wo sie denn bleibt. Mittlerweile hatte ich nämlich die ersten Presswehen. Meine Mutter wollte direkt von unterwegs Krankenwagen rufen, aber ich wollte, dass sie erst hierher kommt. Kurz darauf war sie auch da.




Was mich während der Wehen richtig aggressiv macht ist Telefoniererei. Irgendwie nimmt man den Quatsch, der da geredet wird, ganz anders, bewusster und nerviger wahr. Meine Mutter rief dann natürlich den Krankenwagen, denn alleine wäre ich nicht mehr ins Krankenhaus gekommen. Und auch, wenn ich weiß, dass der Mann am Telefon nur sein Job machte, wäre ich am Liebsten durchs Telefon gesprungen. Wie heißen sie? Wie alt sind sie? Was machen sie gerade? Wo wohnen sie? In welchen Abständen kommen die Wehen? Zur letzteren Frage konnte ich schon gar nicht mehr antworten. Ich meinte nur noch trocken, wenn die nicht kommen, kommt das Kind eben jetzt im Flur.
Ein Glück bin ich für die Presswehen zu faul oder zu schwach oder Beides. Das ist nämlich der einzige Grund, warum Liam dann nicht in meinem Flur zur Welt kam ;-) 
Mich holten dann auf jeden Fall gleich 5 Sanitäter und 1 Kinderarzt mit zwei Wagen ab. Irgendwie haben die dann doch den Ernst der Lage erkannt. Die Treppen schaffte ich noch alleine, aber nachdem ich mich von Auto zu Auto hangelte, erbarmten sich die Sanitäter dann doch mir den Stuhl zu holen. Obwohl: Sitzen fand ich eh schei*e ...
Der junge Sanitäter, der mit mir mitfahren musste, bangte wohl auch die ganze Fahrt darum, dass ich es ja ins Krankenhaus schaffe. Seine Schweißperlen konnte ich auf dem Gesicht sehen, jedes Mal wenn ich mich vor Presswehen schüttelte und versuchte zu unterdrücken. 

Im Kreissaal war ein Tuch, das von der Decke hing, mein bester Freund. Leider musste ich mich zuerst einmal hinlegen, weil die Hebamme schauen wollte, ob der Muttermund auch wirklich vollständig offen ist. Höllenqualen!!! Aber der Befund: Muttermund ist vollständig offen; wir können direkt loslegen. Und da knallte es auch schon! Sowas habe ich noch nie gehört und die Hebamme konnte dem Schwall Fruchtwasser gerade so ausweichen.

Ich wollte gerne stehen, aber dadurch, dass die Wehen in die Oberschenkel ausstrahlten, hatte ich beim Pressen nicht genügend Kraft. Mittlerweile war der Kindsvater auch da und mein Vater schickte ihn rein. Ich überlegte noch kurz, ihn wieder rauszuschicken, da ich ihn eigentlich auf keinen Fall dabei haben wollte. Aber da kam auch schon die nächste Wehe und belehrte mich eines Besseren: Nämlich das ich die ganze Geschichte hier eigentlich nur noch hinter mich bringen wollte. Da er sich ruhig verhielt, die Hebamme ihn anwies, wo er zu sein hat und wo er gucken darf, war es dann auch in Ordnung.
Um 6 Uhr war Schichtwechsel und die "neue" Hebamme zwang mich, mich hinzulegen. Ich fand das Hinlegen und Liegen sooo schlimm, aber irgendwie bekam ich dann doch eine halbwegs erträgliche Position hin. Die Herztöne wurden auch langsam schwächer und die Hebamme redete schon davon, dass wir doch wieder eine kleine Saugglocke zur Hilfe nehmen sollten. Motivation genug, denn das wollte ich auf keinen Fall noch einmal! Auch nicht in klein! Also drückte die Ärztin auf den Bauch und ich presste bei jeder Wehe, was das Zeug hielt. Mit dem Wehentropf ging das auch etwas besser, weil die Presswehen dann nicht mehr ganz so kurz waren. Die Luft hat mir trotzdem irgendwie gefehlt.

Und dann war es  am 7.11.2013 um 07:09 Uhr  geschafft - ohne PDA und sonstige Hilfsmittel! Nach nur 5,5 Stunden von der ersten Wehe an :-) 

Stolze Maße gab es dazu:

3630 Gramm
55 cm
35 Kopfumfang


Einen Zentimeter größer als sein Bruder, aber ansonsten haben sie exact dieselben Maße! Sogar auf den Gramm genau das Geburtsgewicht.

Zwar hatte ich dieses Mal keinen Dammschnitt, dafür aber einen Scheidenriss 2. Grades und einen leichten Dammriss. Ich persönlich finde den Scheidenriss um einiges unangenehmer. Irgendwie hat man damit im Nachhinein mehr zu tun ...

Mittwoch, 6. November 2013

Schwangerschaft: Es geht vorran - Geht es vorran?

Tja, und da rückt er unaufhaltsam näher. Der Tag, dem man in den letzten Wochen doch entgegen gefiebert hat.

Und was muss man feststellen? Ich glaube, was eine Geburt angeht, kann man froh sein, dass der Körper weiß, was zu tun ist. Denn seinen Geist kann man darauf nicht vorbereiten.

Bei Kilian war ich bis zu dem Tag der Geburt ganz entspannt. Ich wollte mich mit dem Thema eigentlich auch gar nicht auseinandersetzen. Das Wissen, dass alles, was reinkommt auch irgendwie wieder rauskommt (und rauskommen muss), hat mir eigentlich gereicht.
Dieses Mal hatte ich zumindest ein kleines Problem: Ich wusste ja, wie eine Geburt in etwa vonstatten geht, was da auf mich zukommt. Und zeitweise machte mir der Gedanke doch etwas zu schaffen. Ich schaffte mir ein Buch an: "Die selbstbestimmte Geburt". Kann ich übrigens nur empfehlen ;-) Damit wollte ich mich etwas beruhigen, mit dem Prozess in meinem Körper auf eine rationale Ebene vertraut machen und es hat gut geklappt. Denn mein Körper weiß, was er zu tun hat. Er hat es bei der 1. Geburt gelernt. Und vor allem ist er einfach dafür gemacht. Ein Wunderwerk der Natur!
Ganz im Gegensatz zu meinem Geist, der bei der 1. Geburt zwar auch dabei war, sich aber da auf die Erfahrungen, die er gemacht hat, wohl nicht ganz so zuversichtlich verlassen kann.

Ich finde es so unglaublich erstaunlich, wie unterschiedlich ein und derselbe Prozess ablaufen kann. Das einzige richtige Anzeichen, als es mit der Geburt bei  Kilian los ging, war, dass ich an dem Tag richtig früh wach wurde und nicht schlafen konnte, weswegen ich um 5 Uhr morgens baden ging. Nach dem Bad legte ich mich allerdings hin und schlief noch mal bis ca. 9 Uhr. Es war ein Samstag und da ich 6 Tage über Termin war, sollte ich zur Ctg-Kontrolle ins Krankenhaus. 
Dahin machten wir uns am Vormittag auch und es war soweit alles unauffällig. Baby ging es gut, Wehen waren keine da. Zumindest keine nennenswerten, die ich spürte. Meine Mutter und ich machten uns auf den Heimweg und da es Mittagszeit war, beschlossen wir essen zu gehen. Hatte ich die ganze Schwangerschaft darauf geachtet kein rohes Fleisch, Ei usw. zu essen, bestellte ich mir damals ein Carpaccio. So richtig wahrgenommen habe ich das wirklich erst viel, viel später als Kilian schon auf der Welt war und ich den Tag Revue passieren habe lassen :D Na ja, geschadet hat es ja nicht ...
Ich weiß auch noch, dass es mir irgendwie schwer viel, still auf dem Stuhl zu sitzen. Er kam mir so hart vor. Ich ging auf die Toilette und verlor den Schleimpropfen.
Und dann ging es eigentlich auch schon los. Um 16 Uhr waren die Wehen schon so regelmäßig, dass ich mich teilweise am Türrahmen festhielt. Meine Mutter, die gerade telefonierte, ging mir mit ihrem wiederholtem Gerede auf den Keks, so dass ich sie anfuhr, sie sollen doch jetzt mal zu einem Ergebnis kommen. Natürlich wusste sie irgendwie direkt, was los ist. Da die Abstände noch groß genug waren, wollte sie aber noch einkaufen gehen. Wegen Inventur oder so hatte der Laden allerdings zu, weswegen sie bereits eine halbe Stunde später schon wieder zurück war. Wir bestellten ein Taxi und machten uns auf den Weg ins Krankenhaus.
Vor dem Krankenhaus setzten wir uns noch in eine Kneipe und tranken etwas. Mein Vater stieß dazu und gegen 20:30 / 21:00 Uhr lag ich also wieder am Ctg-Gerät. Kind ging es gut und Wehen waren auch zu sehen. Die Hebamme tastete nach dem Muttermund und sie war nicht die Sanfteste, wenn ich ehrlich bin. Muttermund ca. 2 cm offen. "Wissen sie auf welche Größe sich der Muttermund öffnen muss?", fragte sie. Ich bejahte. Dann meinte sie noch, dass man bei Erstgebärenden sagt, pro Stunde ca. 1 cm - also kann ich mir ja ausrechnen, wie lange es in etwa noch dauern würde. Ich könnte im Krankenhaus bleiben, da ich ja angemeldet war, aber auch nach Hause gehen. Ich wollte nach Hause ;-) Lieber wäre ich noch entspannt mit Shaddow um die Häuser gezogen oder hätte mich einfach an ihn gekuschelt. Der war nämlich der Einzige, der schon morgens wusste, was mir blüht; so anhänglich war er an dem Tag.
Also sollte es nach Hause gehen, aber wie gesagt: Die Hebamme war nicht besonders sanft beim Tasten. Ich bin überzeugt, dass sie die Fruchtblase ausversehen verletzt hat. Denn kaum stand ich vor dem Krankenhaus, lief plötzlich Flüssigkeit meine Beine herunter. Ich sagte nichts, weil ich mir doof vor kam. Kann ich doch nicht nach 5 min wieder zurückgehen xD Bis zur Bushaltestelle schaffte ich es noch, aber in den Bus einsteigen konnte ich nicht mehr, denn plötzlich gingen die Wehen richtig los.
Tja, bis zur Geburt dauerte es dann zwar schon noch bis zum nächsten Tag (Sonntag), aber es hing alles zusammen. Komplette Ruhe vor dem großen Sturm.

Und dieses Mal? 

Tag 1: Nachts aufgewacht, weil mir übel war und nichts wollte helfen.
Tag 2: Ctg ok, Ultraschall ok, Urinprobe merkwürdig rötlich. Am Toilettenpapier frische, blutige Fäden. Morgens nach dem Spaziergang zur Kita deutliche Wehen gespürt. Über den ganzen Tag verteilt immer wieder kräftige Wehen, allerdings sehr unregelmäßig.
Tag 3: Schleimpropf löst sich morgen. Vereinzelte kräftige Wehen. Im Liegen wesentlich besser bis gar nicht vorhanden.

Ich glaube, eines ist klar. Lange dauern kann es jetzt nicht mehr ;-) Aber faszinieren zu beobachten, dass Geburten so unterschiedlich verlaufen bzw. sich ankündigen können!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Kunst mit Tusche

Wie bindet man sein Kind in die Schwangerschaft ein?

Man nehme:

- zwei Pinsel
- Wasser
- einen Tuschkasten (jaaaha, einen Tuschkasten ... kommt jetzt nicht mit Aquarellfarben oder sonst wat :P)




Und dann?

Zieht man sich ein olles Shirt an und zieht es so hoch, dass der Babybauch problemlos mit Pinsel zu erreichen ist (alternativ kann man sich natürlich auch einfach nackig machen). Anschließend lässt man sein 4-jähriges Kind sich daran kreativ austoben und erfreut sich daran, dass es mal etwas länger als 3 Sekunden malt! Gerne kann man sich selber ebenfalls etwas kreativ austoben; soweit das mit der Perspektive möglich ist. Und animiert vielleicht damit, doch mal die eine oder andere Form auszuprobieren. Wahrscheinlich kommt aber einfach nur ein großer, farbiger Klecks dabei heraus ^^

Dem Bauchbewohner gefällt die Malerei meistens auch sehr gut. 


Wenn man mit dem Babybauch fertig ist, wird anschließend das eigene Kind noch verschönert. Die Tittis können z.B. Augen sein, der Bauchnabel ein staunender Mund. Wahrscheinlich wird es schlussendlich auch alles nur ein farbiger Klecks, weil sich das Kind vor Lachen windet.

Anschließend das Ganze noch fotografisch festhalten. Für die eigenen Erinnerungen. Ggf. kann man diese Fotos ausdrucken und in ein Baby-Buch kleben. Das wird hier der Fall sein, denn mein Erinnerungsbuch habe ich kläglich vernachlässigt die letzten Wochen.

Auf jeden Fall eine sehr spaßige Angelegenheit und schöne Beschäftigung :-) Das Bad danach ist auch nicht zu verachten - lach.



Samstag, 5. Oktober 2013

Gut zum Vorkochen und Einfrieren: Puten-Ragout!

Da ich dieses Mal TOP in die Stillzeit starten will, habe ich mir ein Buch über die Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit gegönnt. Und zwar dieses hier: Richtig essen in Schwangerschaft und Stillzeit

Nun, da die letzten Wochen mit Babyboy angebrochen sind und die Ernährung ja auch schon in der Schwangerschaft wichtig ist, macht es natürlich nur Sinn, sich so ein Buch anzuschaffen, wenn man daraus auch etwas nachkocht ;-)


Und ich habe gleich beim ersten Gericht die richtige Wahl getroffen. Mein neues Lieblingsgericht: Puten-Ragout! Im Buch wird es vor allem auch deswegen empfohlen, weil man dieses Gericht gut vorkochen und einfrieren kann. Eigentlich ein Segen für stillende Mütter. Wir wissen ja, dass die Zeit fürs Kochen gerade in den ersten Wochen - zumindest vollwertig - mangels Zeit schwierig ist.

Es gibt nur ein Problem an diesem Rezept: Leider bleibt nicht genügend übrig, um es einzufrieren. Wie immer habe ich das Rezept bezüglich einiger Zutaten und Menge etwas abgewandelt, hatte aber dennoch eigentlich einen gut gefüllten großen Topf. 
Unter normalen Umständen hätte es sicher für 4 Portionen gereicht. Unter normalen Umständen ... 


Für dieses geniale Rezept benötigt ihr:

- eine rote Paprika
- eine Süßkartoffel
- 4 Stangen Staudensellerie
- 4 Kartoffeln
- 4 Karotten
- 400 gramm Putengeschnetzeltes
- Salz
- Pfeffer
- Paprika edelsüß
- etwas Rapsöl
- etwas Brunch (alternativ laut Buch: Schmand)


Die Zubereitung:

Die Schnippelarbeit ist das lästigste an diesem Rezept. Ansonsten geht es nämlich eigentlich sehr fix!
Das ganze Gemüse also putzen und ggf. schälen (zumindest die Kartoffeln und Karotten). Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.

Nun das Putengeschnetzelte in den Topf mit etwas Öl geben. Gut mit dem Paprika würzen und braten. Wenn das Putengeschnetzelte durch und angebräunt ist, abschöpfen. In dem Sud schwitzen wir jetzt das Gemüse kurz an.

Nach dem Anschwitzen das Putenfleisch zum Gemüse geben und das Ganze mit 500ml Wasser aufgiesen. Deckel drauf und für 20min bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

So sollte es jetzt in eurem Topf aussehen:



Nach 20min habe ich mit Salz und Pfeffer gewürzt und noch 2 Löffel Brunch dazugegeben. Alternativ geht auch Schmand oder Creme Fraiche. Gut einrühren und das Ragout noch mal aufkochen lassen.

Auf einem Teller mit frischgehacktem Selleriekraut anrichten.



 Guten Appetit!


Samstag, 21. September 2013

Rezession: Schwangerschaft und Geburt

Was wäre eine Schwangerschaft ohne sich dabei die passende Literatur zu Gemüte zu führen? Richtig - nichts!

Aber wenn man mal ehrlich ist, steht in den meisten Büchern über Schwangerschaft und Co. eigentlich nur Müll oder sie sind viel zu theoretisch, dass man das Gefühl hat, man ist nicht schwanger, sondern macht seinen Doktor in der Gynäkologie.

Na ja, ich habe mir trotzdem ein Buch gekauft: "Schwangerschaft und Geburt von Katharina Mahrenholtz". Mit einem Neupreis von 12,90 EUR im Rahmen.





Sehr schön ist, dass man das Buch wirklich schnell durchgelesen hat. Ja, es ist also auch etwas für arbeitende werdene Mamis, die nur in der Bahn - also auf den Weg zur Arbeit -  so wirklich dazu kommen, sich mal ein paar Minuten mit ihrem aktuellen Umstand auseinanderzusetzen. Einfach geschrieben, zauberte es mir ab und an ein Lächeln auf den Lippen. Sehr gut fand ich die Vergleiche eines jedes Trimesters, dass einmal das "Klischee" beleuchtete (so muss man sich fühlen, glaubt man) und wie die harte Realität dann wirklich ist (so fühlt man sich halt wirklich - jede Frau, die schon einmal Mama geworden ist, wird es bestätigen).
Ich konnte sogar etwas sehr berufsrelevantes in diesem Buch finden, oder wusstet ihr, dass es seit 1994 ein Werbegesetz gibt, die der Säuglingsnahrung verbietet, sich gleichwertig oder sogar besser zu präsentieren, als die gute alte Muttermilch? Ich auch nicht :-)

Die Männerseiten dagegen waren so ... warum gibt es eigentlich in jedem Schwangerschaftsbuch auch Seiten für Männer? Man kann es einem Mann ja doch nicht beschreiben, was mit einem in der Zeit los ist (oder auch nicht). Entweder er findet seinen Weg, die Zeit irgendwie zu überleben oder er verhält sich eben wie der letzte Affe und verkrümelt sich.
Als Randnotiz wird dem Mann in diesem Buch desöfteren empfohlen, dass er seiner Frau unbedingt regelmäßig sagen soll, wie hübsch sie ist (auch wenn sie aussieht wie ein gestrandeter Wal). Aber mal ehrlich? Will  man das in der Schwangerschaft? Kommt das nicht heuchlerisch herrüber, wenn der Mann das vor der Schwangerschaft auch nicht großartig gemacht hat? Und vor allem: Geht es der werdenen Mama nicht eher irgendwann auf den Keks, so dass er die volle Packung Schwangerschaftshormone abbekommt?
Der Papa vom Bauchzwerg hat mir am Anfang fast täglich per Whats App "Guten Morgen" gewünscht. Ich hätte mir irgendwann die Kugel geben können, so nervig fand ich das schon nach einer Woche. Ich weiß nicht, ob das nun daran liegt, dass ich mit dem Papa vom Bauchzwerg nicht zusammen bin und auch ansonsten keine romantischen Gefühle für ihn habe oder ob es nicht einfach normal ist, weil es nämlich schlicht und ergreifend irgendwann übertrieben ist. Also ehrlich: Wenn der Papa sich mit der Schwangerschaft und Geburt beschäftigen möchte, dann soll er sich eben einen Papa-Ratgeber kaufen. Die gibt es mittlerweile ja auch wie Sand am Meer. Und die Worte finden sicher auch viel mehr Anklang, wenn sie von einem Leidensgenossen verfasst wurden.
Aber vielleicht bin ich auch einfach eine merkwürdige Schwangere :D Im Gegensatz zu allen anderen Frauen, verspüre ich in der Schwangerschaft nie dieses Gefühl, dass ich jetzt mehr Zärtlichkeit und Liebe brauche. Meistens gehen mir die Männer mit ihrem Geeiere auf den S*ck - 'Tschuldigung Keks. Bauchzwergs Papa will einen auf heile Familie spielen -> FAIL! Kilians Papa hat sich komplett hinter den Pc verkrümelt und ward dann nicht mehr gesehen -> ebefalls FAIL! Gibt es da draußen eigentlich noch den gesunden Mittelweg? Aber ich schweife ab ;-)




"Sich von Freunden sagen lassen, man solle die Zeit genießen. Wie soll man die Zeit genießen, wenn man A) nichts mehr zum Anziehen hat, B) sich kaum bewegen kann und C) in Bars immer sagen muss: >> Danke, ich nehme nur ein Wasser?<<"
Ich glaube, dass war fast einer der besten Sätze, die ich in diesem Buch gelesen habe. Denn genau das, habe ich mir bei Kilian auch immer gedacht. Wie soll man seine freie Zeit genießen, denn der Alltag mit Arbeit und Co. geht trotz Schwangerschaft weiter und was die wenige Freizeit bei einem Vollzeitjob angeht: Lest den Satz. Freie Zeit hin oder her. Genießen kann man die nicht. Zumindest nicht so, wie sich das unschwangere, kinderlose Menschen vorstellen, dass man es tun sollte. 


"Mit dem Betreten des Bereichs >>Kreissaal<< legt die Frau für einige Zeit ihre Menschenwürde ab"
Weil ja insbesondere Männer gerne von diesem Thema anfangen, wenn sie mit der Kindesmutter nicht mehr zusammen sind und dann viel von Gleichberechtigung und so labern. Meine lieben Herren, es gibt keine Gleichberechtigung. Wenn es sie gäbe, würden beide Parteien nach der Zeugung des Lebens beschwerdefrei weiterleben und das Kind käme auf die Welt (ohne Schmerzen und alles) und es wäre alles einfach nur schön und Friede, Freude, Eierkuchen. Aber während der Mann nach der Zeugung, wenn er möchte ;-), erst mal sein eigenes Leben beschwerdefrei weiterlebt, hat die Frau schon im ersten Trimester mit blöden Nebenwirkungen zu kämpfen - und darf das oft aus arbeitstechnischen Gründen erst mal nicht zeigen. Und der Frau steht ja auch noch der Supergau bevor. Der Vergleich mit der Abgabe der Menschenwürde im Kreissaal ist da sehr passend. Grundsätzlich habe ich z.B. echt eine große Klappe, aber während der Wehen hätte man alles mit mir machen können. Ich hätte sämtlichen Vertretern die unnötigsten Dinge abgekauft und ich hätte (habe!) alles getan, was so die Hebammen von mir verlangt haben. Meine Stimme war um ca. 10 Oktaven höher als üblich. Wirklich, ich wollte einfach irgendwann nur noch, dass es vorbei ist. Und nein, ganz ohne gewalttätige Gedanken so wie es sich der Papa vom Bauchzwerg ausmalt. Er geht davon aus, dass ich ihn unter den Wehen verprügeln werden, weil ich wütend auf die Welt bin - ähm, ok ^^ Zum Glück sitzt er draußen vorm Kreissaal. Wie gut, dass in so einem Kreissaal die Beteiligten alle sehr wohlwollend mit einem sind und mich nach der Geburt keine Rechnung von 10.000 EUR ereilt hat von irgendwelchen "Magic Hygienic Staubsaugern", die eh nicht funktionieren. Wo sind eigentlich die Menschenrechtler, wenn man sie braucht?

Die Zeit nach der Geburt wird in dem Buch ziemlich schnell abgehandelt. Die Autorin hat einen guten Mittelweg gefunden, keine Vorwürfe zu erheben, wenn sich jemand z.B. bewusst gegen das Stillen entscheidet oder das Baby nachts aus Müdigkeit im Elternbett stillt. Die Entscheidung liegt eben bei den Eltern und es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur den Wohlfühl-Faktor.
Mein persönlicher Wohlfühl-Faktor sind Stillen, Familienbett und Tragen, aber ich kann damit leben, wenn sich jemand dagegen entscheidet ;-)


"Wahrscheinlich ist die Schwangerschaft tatsächlich ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie  man sich fühlt, wenn man alt und gebrechlich ist."
Wahre Worte! In der 1. Schwangerschaft hätte ich das so nie unterschrieben, aber diesmal ist ja eben auch alles anders ;-)


Einzige enttäuschende Thema in dem Buch war die Schwangerschaftsmode. Meine lieben Mitschwangeren, keine Sorge! Auch H&M und Co. haben sehr wohl schöne und bezahlbare Schwangerschaftsmode. Als Oberteil kann man auch einfach die schöne Bluse von Colloseum in zwei Nummern größer nehmen. Funktioniert auch. Also auch Otto-Normal-Schwangere können die Schwangerschaft top gestylt überleben. Inwieweit man allerdings Lust und Muße dazu hat, steht widerrum auf einem anderen Blatt. Spätestens wer mit der Symphyse zu tun hat, wird sich überlegen, was und wie oft er sich am Tag umzieht.



Wer also sich und die Schwangerschaft nicht zu ernst nimmt, ist mit dem Buch gut bedient und kriegt sogar noch die ein oder andere Info gratis dazu, ohne direkt in Panik zu verfallen!

Mittwoch, 18. September 2013

In der 2. Schwangerschaft ist alles anders!

Hallo ihr Lieben,

tja, ich bin jetzt etwas verfrüht im Mutterschutz. Denn diesmal ist alles anders. Irgendwas ist ja immer ;-) In der ersten Schwangerschaft war es der Liebeskummer, dafür war ich körperlich TOP fit. In der zweiten Schwangerschaft habe ich keinen Liebeskummer, aber dafür ist sie körperlich irgendwie einfach anstrengender. Wobei ich es mit meinen Wehwechen wohl noch gut getroffen habe, aber ich kann mich einfach nicht damit arrangieren, dass ich nicht mehr so schalten und walten kann wie ich möchte.

Heute bin ich also den 3. Tag Zuhause, weil meine Frauenärztin frühzeitige Wehen auf dem CTG entdeckt hat und wir kein Risikio eingehen wollen, kurz vor Abschluss der Lungenreife eine Geburt herauszufordern.

Na ja, bleibt mir Zeit für anderes. Was eigentlich? Oh, Kontoauszüge sortieren - lach. Nein, dass habe ich ja schon erledigt. Mist!

Hmm, gut dann was anderes wie z.B. Fotos sortieren. Ich habe seit einem Jahr hier Bilderrahmen liegen, die gefüllt werden wollen. Das ist doch mal eine gute Idee!

Fotos sind allerdings auch so eine Sache für sich. Man schweift dann gerne in Erinnerungen ab und beschäftigt sich eigentlich nicht wirklich damit sie zu sortieren. Wie z.B. bei diesen Bildern: Hier sind wir auf unserer ersten kleinen Reise nach Bad Schandau. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass mein kleiner Sohn schon immer ein zickiger Trotzkopf war :D Und die Mama ist jetzt zu diesem Zeitpunkt wehmütig, wo denn ihr kleiner Knopf mit der Schnute geblieben ist. Mittlerweile wirkt er in allem schon so groß und erwachsen :-(




Keine Ahnung, was ihn da geärgert hat. Aber manchmal ist es auch ganz easy ihn zur Weißglut zu bringen :D

Eins hat sich nicht geändert: Den bösen Blick hat er immer noch sehr gut drauf. Ich glaube, er verfeinert ihn über die Jahre. Zukünftige Freundinnen und Arbeitgeber dürfen sich schon mal darauf vorbereiten, denn wer bei diesem Blick nicht das Schlotternbekommt, da weiß ich dann auch nicht! :D

Ich bin wirklich mega gespannt, wie der kleine Bruder sein wird <3 Ob er wohl auch so ein Gesichtsakrobat wird?

Wir werden es erfahren, aber bis dahin muss ich mich noch etwas schonen und Babyboy noch eine Weile im Bauch bleiben. Eine Bitte habe ich dann allerdings an meinen Krümel: Bitte, bitte suche dir nicht den 1.11.13 als Termin aus. Das würde ich aus diversen privaten Gründen ziemlich strange finden.